Berichte - Generalversammlungen 2007

Weibliche Unterstützung bei der Wehr

gv Ehrungen bei FFW Bühl

Sie bekämpften Hochwasser, entfernten Wespennester, kümmerten sich um Ölspuren und wurden wegen angeblich vermisster Jugendlicher alarmiert. Insgesamt sechzehn Mal rückte die Freiwillige Feuerwehr Bibertal-Bühl im Jahr 2006 aus. Bei der Generalversammlung im Sportheim Opferstetten blickten die 45 Aktiven auf das erfolgreich bewältigte Jahr zurück. Finanziell schließen sie zwar im Minus, aber sie sind dafür für Notfälle und Großeinsätze gerüstet.

Die 45 Mann starke Gruppe der Aktiven, darunter auch ein paar Frauen, räumte Gülle in einem Entwässerungsgraben am Silheimer Weg, löschte einen Brand auf dem Gelände der Firma Deutschenbauer und musste sogar in einem Fall Bäume wässern. Und einmal bat uns der Bürgermeister wegen der anhaltenden Trockenheit die neu angepflanzten Bäume am Dorfplatz zu wässern, berichtete Kommandant Horst Brandner. Logisch, dass Bürgermeister Robert Strobel seine Feuerwehr lobte: Ich bedanke mich bei Ihnen im Namen der Gemeinde. Sie leisten einen sehr wertvollen Dienst.

Die Feuerwehr bereitet sich durch Übungen und Prüfungen ständig auf einen möglichen Großeinsatz vor. Die Zuhörer schmunzelten, als Brandner an eine Übung erinnerte, in der es darum ging, verschüttete Menschen aus einem Bunker zu befreien. Es wurde die Entscheidung getroffen, dass sich der Atemschutztrupp durch einen Belüftungsschacht in das Gebäude abseilen lässt. Das war nichts für Schwergewichtige. Dass Feuerlöschen und sonstige Katastrophendienste nicht nur eine Sache harter Kerle sind, beweist die Tatsache, dass Männer und Frauen ab sofort zusammen üben.

Vier Jugendliche sind nach ihrer Ausbildung zu den Aktiven aufgestiegen: Jürgen Preißinger, Philipp Futterknecht, Joel Richter und mit Johanna Beil auch eine junge Frau. 14 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr wurden geehrt. Johann Hander, Harald Zinkel, Otto Lux und Erwin Pfauth sind seit 25 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr, letztere gehören auch seit 25 Jahren zu den Aktiven. Josef Pröbstle, Werner Papst, Herbert Linder, Gebhard Konrad und Arthur Burkart engagieren sich seit 40 Jahren für die Sicherheit der Gemeinde, Josef Sailer, Martin Thoma und Franz Thomalla seit 50 Jahren sowie Karl Rabus sogar seit 60 Jahren.

Bewegende Ehrung

Die bewegendste Ehrung war die Ernennung von Anton Greidenweis zum Ehrenvorsitzenden. Wegen schwerer Krankheit konnte er vor einem Jahr seine Auszeichnung nicht entgegen nehmen. Umso gerührter waren er und seine Kameraden jetzt.

Einziger Wehrmutstopfen in der Jahresbilanz der FFW Bibertal-Böhl sind die Finanzen. Da das Berg- und das Dorffest heuer ins Wasser gefallen sind, Kissendorf Gastgeber des Weihnachtsmarkts war und der Martinsumzug nicht mehr stattfindet, nahm der Verein weniger ein als sonst üblich. Das Minus von rund 1500 Euro will die Feuerwehr im nächsten Jahr wieder ausgleichen.

Aus der GZ vom 10.01.07

Retter mit Erfahrung und Einsatz

gv Hohe Auszeichnungen für verdiente Feuerwehrmänner der Oxenbronner Wehr

Die Feuerwehr als gelebte Institution mit Vorbildern für einen breit rekrutierten Nachwuchs, so verstehen sich die Oxenbronner Floriansjünger einer 132-jährigen Tradition verpflichtet. Fünf Feuerwehrehrenzeichen in Gold konnte Kreisbrandrat Robert Spiller bei der Jahreshauptversammlung im Auftrag des Bayerischen Staatsministers des Innern an Manfred Miller, Hermann Madel, Franz Madel, Herbert Pröbstle und Hans Linder verleihen.

Erfahrung und stete Einsatzbereitschaft, Grundlagen für die Effizienz können die neuen Goldträger in vierzig Dienstjahren auf sich vereinen. Nur selten bleibt der harte Kern einer Löschgruppe über so lange Zeit beisammen, weiß Spiller aus seiner landkreisweiten Erfahrung.

Aus dieser Gruppe ging auch der langjährige Kommandant Manfred Miller hervor, der vor einem Jahr nach 24 Jahren an der Spitze der Oxenbronner Feuerwehr die Verantwortung in jüngere Hände übergab. Die langjährige Führungsverantwortung würdigte die Feuerwehrinspektion mit der Ehrennadel in Silber.

Umfangreiches Übungsprogramm

Das Bayerische Feuerwehrehrenzeichen in Silber gab es für Hans Scheer (langjähriger Jugendleiter) und den amtierenden Kommandanten Wilhelm Mader. In seinem ersten Jahresbericht als Kommandant konnte dieser auf ein umfangreiches Übungsprogramm der 49 Aktiven verweisen. Der gute Ausbildungsstand wurde durch den Erwerb einer Reihe von Leistungsabzeichen belegt. Die höchste Leistungsstufe erklomm Rainer Mader. In die Leistungsgruppe Fünf reihten sich Wilhelm Lippl und Roland Jantschik ein.

Den Anforderungen der Stufe Vier wurden Johannes Linder, Christian Madel, Martin Pröbstle und Florian Miller gerecht. Für die Zweierebene qualifizierten sich Lorenz Konrad, Mathias Sauter, Andreas Konrad und Maximilian Miller. Die erste Stufe der Erfolgsleiter erklommen: Johannes Stötter, Felix Linder und Jochen Schiller.

Einsätze der Hilfeleistungen zur Gefahrenreduktion waren zweimal gefragt. Von besonderer Aktivität beseelt waren die 13 Jungfeuerwehrler, die neben ihren Ausbildungsaufgaben unter Jugendbetreuer Maximilian Miller und Andreas Konrad eine große Menge Altpapier zusammentrugen und damit der von Georg Mussinger betreuten Vereinskasse ein dickes Plus verschafften.

Vorbildlich ausgerüstet

Der Feuerwehrverein als Rückgrat der von der Stadt Ichenhausen vorbildlich ausgerüsteten Löschgruppen war mit seiner Fahne bei allen örtlichen Festivitäten unter Vorsitz von Rudolf Stötter präsent.

Dafür gab's vonseiten der Stadt durch zweiten Bürgermeister Rudolf Wöhrle höchste Anerkennung und die Zusicherung der bleibenden Fürsorge der Stadt.

Aus der GZ vom 10.01.07

Der schwerste Einsatz unserer Wehr

gv Rückblick und offene Worte bei der Jahreshauptversammlung der Stützpunktfeuerwehr Jettingen

Über 400 Einsatz- und Übungsstunden im Jahr 2006: Dieses stolze Ergebnis präsentierte 1. Kommandant Bernhard Brand bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Jettingen (FFW). Neben dem Lob für das Geleistete nannte er aber auch die Sorge über die sinkende Zahl der aktiven Mitglieder und über die mangelnde Teilnahme an den Übungen.

Die Notwendigkeit, auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, erlebten die Jettinger bei dem Unglück am 9. März. Das war der schwerste Einsatz unserer Wehr, konstatierte 1. Vorsitzender Manfred Braun. Ein Teil der Helfer hätte die Bilder des tragischen Unglücks noch immer nicht vergessen. Insgesamt 15 Aktive der FFW Jettingen waren an jenem Tag im Einsatz.

Aber auch die vielfältigen anderen Aktivitäten, besonders die Jugendarbeit, fanden lobende Worte. Das Resumee von Jugendwart Martin Klotz zeigte, dass die Angebote für die unter 18-Jährigen sehr vielseitig sind: Altpapiersammlung, Erste-Hilfe-Kurs, ein zweitägiges Berufsfeuerwehrspiel, Zeltlager und Leistungsprüfungen. Im laufenden Jahr will er vor allem die gut angelaufene ortsteilübergreifende Zusammenarbeit intensivieren.

Die FFW Jettingen ist immer im Einsatz - ohne Urlaubsmonat, ging Kreisbrandinspektor Hubert Krimbacher auf die ausführliche Berichterstattung des 1. Kommandanten ein. Allerdings mahnte er eine häufigere Anwesenheit bei den Übungen an. Der beste Schutz für den Feuerwehrmann ist, auf Übungen zu gehen, erklärte er.

Für die Feuerwehren im Landkreis allgemein sieht es dennoch nicht rosig aus: Immer weniger sind bereit, aktiv mitzumachen. Hubert Krimbacher forderte deshalb gemeinsame Anstrengungen. Insbesondere Frauen, die zu Hause seien, sollten gezielt angesprochen werden. Einige Mitglieder äußerten ihre Zweifel, dass die Frauen mehr Zeit hätten, und bemängelten, dass die Oberen in der Staatsregierung die Probleme nicht erkennen und nicht handeln würden. Dieser Argumentation schloss sich auch Karl Seibold, stellvertretender Kassierer, an. Dass ein Feuerwehrmann bei einem Einsatz freizustellen sei, stehe zwar im Vertrag, dadurch müsste er aber oft bei Beförderungen in den Betrieben Nachteile hinnehmen. Hier sei eine Sensibilisierung in den Unternehmen nötig.

Die offenen Worte von beiden Seiten trübten den Gemeinschaftssinn nicht. Engagiert geht die Stützpunktwehr ins neue Jahr. Neben einer anstehenden Inspektion und einer Gelöbnisfeier soll die bisher gute Zusammenarbeit mit den Wehren der anderen Ortsteile weiter geführt werden.

Bevor zum Abschluss noch Wünsche und Anträge gestellt werden konnten, übernahm Bürgermeister Hans Reichhart die Ehrungen. Für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr bekam der 2. Kommandant Alois Gilg eine Urkunde, für 30 Jahre als aktives Mitglied wurde der 1. Kommandant Bernhard Brand geehrt.

Aus der GZ vom 11.01.07

Wird der Traum vom Feuerwehrhaus doch wahr?

gv Planungen für den Neubau in Edenhausen laufen bereits - Stadtteilwehr kann eine Erfolgsbilanz vorweisen

Die Edenhauser Florianjünger können hoffen, dass ihr altes, von Feuchtigkeit durchzogenes und viel zu kleines Gerätehaus bald ausgedient hat und durch einen Neubau ersetzt wird. Verlaufen die Planungen in diesem Jahr erfolgreich, wäre mit einem Baubeginn im Jahr 2008 zu rechnen, so die Aussage von 2. Bürgermeister Gerhard Weiß. Dass die Stadtteilwehr im Berichtsjahr wieder vielseitig im Einsatz war, zeigte der Jahresbericht, den der 1. Vorsitzende und Kommandant Christian Zellhuber den zahlreich anwesenden Aktiven, Förderern und Gästen zur Kenntnis brachte.

Eigentlich stand das Thema Neubau Feuerwehrhaus gar nicht auf der Tagesordnung, aber durch die Aussage im Grußwort des 2. Bürgermeisters Gerhard Weiß kam dem Gedanken eine besondere Bedeutung zu. Die Stadt steht hinter der Stadtteilwehr und befürwortet das Vorhaben, so Weiß wörtlich.

Schon bei einer Besichtigung des jetzigen Gebäudes durch Vertreter der Regierung von Schwaben, der Stadt, Stadtkommandant Pixa, Kreisbrandrat Spiller und der Wehr selbst waren sich die Verantwortlichen einig, dass die Notwendigkeit unbestritten sei. Das einhellige Ergebnis war klar: Es muss etwas getan werden. Laufen die Vorplanungen in diesem Jahr ohne Probleme, so könnten in der mittelfristigen Finanzplanung der Stadt für 2008 Geldmittel zur Verfügung stehen, was einen nachfolgenden Baubeginn ermöglichen würde. Im übrigen sei es schön, zu hören, welche Einsätze und Aufgaben geleistet wurden, so der Bürgermeister abschließend.

Immerhin war die Wehr im abgelaufenen Jahr insgesamt 15 mal im Einsatz, berichtete Christian Zellhuber als Kommandant, davon bei zwei Brandeinsätzen. Vier technische Hilfeleistungen und fünf Sicherheitswachen wurden erbracht und vier Einsätze sind unter Sonstiges aufgeführt. Bewährt hat sich die Anschaffung der Chiemsee-Tauchpumpe und des leistungsstarken Stromaggregates in zweimaligem Hochwassereinsatz.

Absicherungen verstärken

Sensibilisiert durch den tragischen Unfall in Jettingen wurde verstärkt Wert auf Absicherung von Umzügen und Prozessionen gelegt. Darüber hinaus steht die Aus- und Fortbildung weiter im Vordergrund: Den Truppmannlehrgang besuchten Anja Fetschele, Thomas Jäger und Alexander Weber, am Lehrgang für Atemschutzgeräteträger nahm Michael Jäger teil und der Kommandant selbst absolvierte einen zweitägigen Lehrgang Träger von Chemikalienschutzanzügen und eine Schulung Überdruckbelüftung. An einer Einsatzleiterschulung nahmen Karlheinz Fischer und Herbert Rieß teil. Das Leistungsabzeichen Technische Hilfeleistung wurde 2006 zum dritten Mal abgelegt, in Stufe 1 fünf Anwärter, in Stufe 2 und 3 jeweils ein Anwärter.

Wegen einer Verletzung des Kommandanten war bei der Inspektion ganz überraschend dessen Stellvertreter Winfried Fetschele gefordert. Trotzdem wurden die gestellten Aufgaben bravourös gemeistert und brachten die Beurteilung sehr gut ein. Insgesamt stellt die Stadtteilwehr eine respektable Mannschaft mit 31 Aktiven (darunter drei Frauen) und 13 Jugendlichen, davon fünf Mädchen.

Über deren Tätigkeit berichtete Jugendleiter Philipp Brich und lobte die überdurchschnittliche Bereitschaft an den 18 Übungen, beim Wissenstest in Thannhausen und bei sonstigen Veranstaltungen.

Lang war die Auflistung durch den in Personalunion tätigen Vorstand Zellhuber über weitere Aktivitäten im Feuerwehrverein: Scheibenfeuer, Aufstellen des Maibaumes, Grillfest, Feuerwehrjahrtag, sie gehören zum Standardprogramm. Hinzu kommt die Repräsentanz bei Veranstaltungen in der Region und die kameradschaftliche Seite in Form von offiziellen Gratulationen bei den Mitgliedern mit runden Geburts- oder Festtagen. Die Hilfsbereitschaft setzte sich fort in der Aktion Hilfe für Götzi und bei einem Benefizschießen im Schützenheim Krumbach zu Gunsten der Krebshilfe. Dem verstorbenen Ehrenmitglied Richard Kober gaben seine Kameraden das letzte Geleit und in einer Gedenkminute, die ein Bläserquartett umrahmte, gedachte die Versammlung aller Verstorbenen.

Im neu gegründeten Bauausschuss wurden erste Gedanken zum Neubau des Feuerwehrhauses durch Bauingenieur Alexander Graile, Mitglied der Wehr, skizziert und später verfeinert. Dadurch konnte in dieser Anfangsphase eine Menge Geld gespart werden, sagte Zellhuber. Obwohl Kassiererin Eva Egger ein kleines Minus bilanzierte, stimmten die Anwesenden einhellig dem Vorschlag der Prüfer Reinhard Fetschele und Karl Miller zur Entlastung zu.

Kreisbrandmeister Martin Mayer wies auf Neuerungen im Feuerwehrwesen hin, der neue Stadtkommandant Wolfgang Hiller stellte sich zusammen mit seinem Stellvertreter und gleichzeitigem neuem 1. Vorsitzenden der Krumbacher Wehr, Christian Seitz, vor und bat um weitere gute Zusammenarbeit, sodass am Ende der Versammlung der Dank des Vorsitzenden an alle Aktiven, Sponsoren, Freunde und Stadt stand. Zellhuber wies noch auf das Jahresprogramm, das heuer auch einen Tagesausflug beinhaltet und auf die Erholungsmöglichkeit im Feuerwehrheim in Bayerisch Gmain hin, kündigte eine weitere Abnahme des Leistungsabzeichen nach den neuen Vorschriften Die Gruppe im Löscheinsatz an und erinnerte an den am 26. Januar stattfindenen Ball der Vereine. Während alle Diskussionsfragen beantwortet werden konnten, resümierte der Kommandant zum Feuerwehrhausbau: Mit den heutigen konkreten Informationen durch den Bürgermeister, wären wir - wenn es so läuft - alle zufrieden.

Aus den MSN vom 11.01.2007

Ettenbeurer Wehr mit eindrucksvoller Bilanz

gv Verdiente Mitglieder ausgezeichnet - Die Jugend ist nur schwer für eine freiwillige Mitarbeit zu begeistern

Wie schwierige es ist, gerade junge Menschen für eine unbezahlte und meist im verborgenen ablaufende Tätigkeit zu gewinnen, zeigt schon die Schwierigkeit, Nachwuchs für die Freiwillige Feuerwehr zu finden. Von elf möglichen Jugendlichen hat in Ettenbeuren noch keiner zugesagt.

Dass der Dienst nicht einfach ein geselliger Zeitvertreib ist, zeigten die eindrucksvollen Zahlen, die Kommandant Stocker bei der Dienstversammlung in Ettenbeuren vorlegen konnte. Die 58 Aktiven wurden im Jahr 2006 31 Mal (so oft wie lange nicht mehr) zur Hilfeleistung alarmiert. Bei 500 Einsatzstunden, zu jeder Tages und Nachtzeit, wurde geholfen.

Da man nicht wisse, was auf einen zukommt, wenn die Sirene läuft oder der Piepser losgeht, muss man sich bei den Übungen auf alles Mögliche vorbereiten. So ist das mögliche Aufgabenspektrum der Feuerwehr auch breit gefächert, von der Hochwasserhilfe, über Brandeinsätze, Ölspurbeseitigungen, Kanalabdichtungen, Wespen und Hornisseneinsätzen bis zum Bergen von Verletzten aus Unfallfahrzeugen reichen die Hilferufe.

Gute Ausbildung

Um hier auch schnell und gut helfen zu können, ist eine gute Ausbildung erforderlich. In mehr als 59 Übungen (oder mehr als 800 Übungsstunden) wurde für all diese Einsatzmöglichkeiten geübt. Dabei ist ständige Fort- und Weiterbildung wichtig, um auf dem Stand der Technik bleiben zu können. So wurde auch die externe Weiterbildung der Wehr in Ettenbeuren groß geschrieben. Das Wissen dieser Fortbildung wird dann in den Übungen so umgesetzt, dass alle auf einem gleich guten Stand sind. Auch eine kritische Beurteilungen gehört dazu, so wurden über 28 Leistungsabzeichen unter dem Blick neutraler Schiedsrichter abgelegt. Auch mit den angrenzenden Wehren wird ein Ausbildungs- und Wissensaustausch praktiziert, damit sich auch diese mit der vorhandenen Technik vertraut machen können.

Da die Feuerwehr eine gemeindliche Aufgabe ist, freute sich Bürgermeister Christian-Konrad Wiesner, dass die Feuerwehrleute auch im Ernstfall präsent sind. So habe fast jeder Feuerwehrmann 2006 an einem Einsatz mitgewirkt. Dass trotz aller Übungen und Einsätze die Kameradschaft innerhalb der Wehr und der Gemeinde nicht zu kurz kommt, davon konnte der 1. Vorstand Peter Rapp berichten. Bei den kirchlichen Feiertagen und Veranstaltungen von anderen Vereinen wurde in großer Zahl in Uniform ausgerückt. Die "geselligen" Aktivitäten, wie traditionelles Schlachtfest, Faschingsball und auch Weihnachtsfeier der Ettenbeurer Feuerwehr konnten dank einer guten Stimmung innerhalb der Wehr erfolgreich organisiert werden und durch die guten Beziehungen zur Bevölkerung wurden diese Veranstaltungen auch gerne angenommen.

Dass auch die runden Geburtstage nicht vergessen werden, das zeigten die persönlichen Besuche der Feuerwehrführung bei den Jubilaren.

Da die freiwillige Hilfe für den Nächsten keine Selbstverständlichkeit mehr ist, wurden für 25 Jahre aktiven Dienst Erich Schiller und für 40 Jahre Kajetan Schwegler, Hubert Krimbacher und Franz Remmele geehrt. Der Vorstand Peter Rapp weiß genau, welche Leistung hinter diesen Zahlen steckten, ist er doch selber schon über 25 Jahre aktiv für die Mitmenschen da.

Aus der GZ vom 16.01.07

Harmonie bei der Feuerwehr

gv Einen harmonischen Verlauf nahm die Dienst- und Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oberrohr. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Ewald Schmid konnte Kommandant Markus Bettighofer von zahlreichen Einsätzen der 42 Aktiven der Feuerwehr berichten. Im abgelaufenen Jahr war auch wieder eine turnusgemäße Inspektion, die mit gut bewertet wurde. Jugendwart Markus März konnte stolz auf einige Aktivitäten seiner 18 Feuerwehranwärter verweisen.

Der Höhepunkt des Abends war die Ehrung des langjährigen aktiven Feuerwehrkameraden Andreas Lerchner durch Martin Maier von der Kreisfeuerwehrinspektion. Er berichtete auch von der neuen Dienstvorschrift für die bayerischen Feuerwehren, die in Kraft getreten ist und auch ab sofort bei Einsätzen angewendet werden soll. Sie löst eine 30 Jahre alte Vorschrift ab, die den geänderten Anforderungen der heutigen Feuerwehren angepasst wurden. Bürgermeister Ewald Schmid löste viel Freude bei den Versammlungsteilnehmern mit den Nachrichten aus, dass der Bebauungsplan für den neuen Übungsplatz demnächst rechtskräftig wird und heuer noch ein neues Feuerwehrfahrzeug für Oberrohr bestellt wird.

1. Vorstand Paul Traub berichtete von zahlreichen Aktivitäten des Vereins. Höhepunkt war das Dorffest, bei dem das 130-jährige Bestehen der Feuerwehr mit einer Neusegnung der Vereinsfahne und einer Florianskerze gefeiert wurde. Ein Erfolg war auch wieder die Nikolausfeier, bei dem eine stattliche Summe gespendet werden konnte. Kassier Thomas Wagner bedankte sich im Namen der Feuerwehr für die zahlreich eingegangenen Spenden und den nicht selbstverständlichen Zuschuss der Gemeinde. Damit wurde eine Ausstattung der Jungfeuerwehr mit einheitlichen T-Shirts ermöglicht.

Aus den MSN vom 17.01.07

Erfolgsgeschichte neues Feuerwehrhaus

gv Feuerwehr Ebershausen hält positive Rückschau auf das vergangene Jahr

Bei der Jahresversammlung der Feuerwehr Ebershausen wurde deutlich, dass sie sehr gut gewappnet ist für die Zukunft. Zum einen hat sie ein nagelneues Feuerwehrhaus, zum anderen wird bei ihr engagiert aus- und fortgebildet bei den Aktiven und zum dritten gibt es eine tolle Nachwuchsarbeit.

Rund 50 aktive und passive Feuerwehrleute waren der Einladung zur Versammlung gefolgt und wurden von Bürgermeister Herbert Kubicek begrüßt.

In seinem Rechenschaftsbericht konnte Kommandant Arnulf Joas von einem ruhigen Jahr 2006 berichten. Im Einzelnen waren aber trotzdem zwei technische Hilfeleistungen, fünf Sicherheitswachen und ein Brandeinsatz zu verzeichnen. Um sich für den Einsatz fit zu halten wurden 15 verschiedene Übungen und Schulungen durchgeführt. Zusätzlich nahmen einige Kameraden an Lehrgängen in Einsatzleitung, Unterweisung für Gerätewarte und Fortbildung für Jugendwarte oder Truppmänner teil. Außerdem bestanden zwei Gruppen die Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz". Joas lobte die Aktiven (40 Männer und fünf Frauen) für die gute Übungsteilnahme 2006 trotz der Arbeiten am Neubau des Feuerwehrhauses. Durch die Ergänzung einiger Ausrüstungsgegenstände bleibt die Wehr laut Joas auch künftig gut gerüstet.

Jugendwart Andreas Reng lobte in seinem Bericht den guten Übungsbesuch der Jugendlichen an den insgesamt 27 Übungsabenden mit einem breit gefächerten Ausbildungsspektrum. 2006 wurden 16 Mädchen und Buben ausgebildet. Drei Feuerwehranwärter schieden altersbedingt aus der Jugendgruppe aus und wechselten zu den Aktiven. Aus beruflichen Gründen gab Reng das Ehrenamt des 1. Jugendwarts nach sechs Jahren ab. Zu seinem Nachfolger ernannte Kommandant Joas den bisherigen Stellvertreter Thomas Kössinger und Reng erhielt jeweils ein Präsent des Vereins und der Jugendgruppe zum Dank.

Vorsitzender Alexander Joas berichtete von den Veranstaltungen des Feuerwehrvereins und von kulturell wichtigen Auftritten der Feuerwehr wie auch vom anhaltenden Mitgliederzuwachs. Inzwischen sind es bereits 182.

Roland Reng berichtete über die Finanzlage. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm eine vorbildliche Kassenführung.

Wichtig für Dorfgemeinschaft

Bürgermeister Kubicek dankte allen Aktiven und Jugendlichen für deren Dienst an der Allgemeinheit. Er sagte: "Eine gute Feuerwehr ist wichtig für die Dorfgemeinschaft." Außerdem lobte er die gute und breit gefächerte Nachwuchsarbeit der Ebershauser Feuerwehr.

Ausführlich ging Kubicek auf den Neubau des Feuerwehrhauses ein und konnte viel Positives berichten. "Die Helfer haben eine hohe Motivation und zeigen großen Einsatz auf der Baustelle." Der Schlüssel zu diesem Bauwerk sei eine möglichst hohe Eigenleistung, um die finanzielle Belastung der Kommune im Rahmen zu halten. Kubicek hob aber auch die sach- und fachkundige Bauaufsicht durch Oswald Strobel hervor. Dass Jung und Alt ihr Können einbrächten, sei auch ein Verdienst von Frank Czernin, der die Helfer nach deren Fähigkeiten einsetzte. Stolz konnte Kubicek verkünden, dass man mit allen Arbeiten im Zeitplan liege, zurzeit liefen die Innenputzarbeiten. Im November wurde die Photovoltaik-Anlage installiert.

Über 4000 Arbeitsstunden

Bis jetzt sind mehr als 4000 Arbeitsstunden von den Helfern der Feuerwehr und des Musikvereins erbracht worden. Kubicek meinte: "Ich bin zuversichtlich, dass auch die restlichen Arbeiten im Innenbereich wie auch um das neue Feuerwehrhaus im Laufe dieses Jahres zügig erledigt werden", und betonte, dass die Dorfgemeinschaft stolz sein könne auf das bisher Geleistete. "Der Neubau des Feuerwehrhauses ist eine Erfolgsgeschichte für Ebershausen."

Kreisbrandmeister Franz Durm lobte das Engagement und den Ehrgeiz der Wehr sich weiter zu bilden. Auch er zollte der großartigen Leistung aller Bauhelfer Respekt.

Aus den MSN vom 17.01.07

Unterknöringer Wehr rückte zu 28 Einsätzen aus

gv Dienstversammlung mit Ehrungen und Beförderungen - Atemschutzträger gesucht

Burgau-Unterknöringen (eb).

28 Einsätze und 15 Übungen absolvierte die Freiwillige Feuerwehr Unterknöringen im Jahr 2006. Dazu kamen weitere Übungen für die Atemschutzgeräteträger. Kommandant Jürgen Schmidt stellte diese Zahlen in den Mittelpunkt seines Tätigkeitsberichtes für das abgelaufene Jahr.

Zur Dienstversammlung im Schulungsraum begrüßte Bürgermeister Konrad Barm die Knöringer Feuerwehrleute, den zweiten Bürgermeister Hermann Mühlbauer und zahlreiche Vertreter des Stadtrates. Zu Gast waren auch der Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Burgau, Hans-Peter Merz, und sein Stellvertreter Thomas Kiechle. Barm bedankte sich bei den Knöringer Floriansjüngern für ihr Engagement während des abgelaufenen Jahres und forderte sie auf, auch in Zukunft Lehrgänge zu besuchen, um für ihre vielfältigen Einsätze gerüstet zu sein.

Auch Kommandant Jürgen Schmidt bedankte sich bei seinen Feuerwehrleuten für ihren Einsatz im vergangenen Jahr. Schmidt ging in seinem Bericht auch auf den Tag der Feuerwehr im Juni ein. Trotz eines abwechslungsreichen Programms und gutem Wetter sei die Veranstaltung hinter den Erwartungen der Unterknöringer Feuerwehrleute zurückgeblieben. Der Kommandant berichtete auch über die weiteren Aktivitäten seiner Wehr. Unter anderem unternahmen die Knöringer einen Ausflug nach München und nahmen an verschiedenen Veranstaltungen teil. Wie Jugendwart Michael Spring berichtete, besteht die Jugendgruppe derzeit aus acht Feuerwehranwärtern. Im abgelaufenen Jahr wurden 34 Stunden für feuerwehrspezifische Ausbildung und zehn Stunden für allgemeine Jugendarbeit verwendet.

Anschließend nahm Kommandant Schmid Ehrungen und Beförderungen vor. Für ihre zehnjährige aktive Dienstzeit wurde Daniela Kugler geehrt. Zum Feuerwehrmann wurde Martin Ziegler befördert. In den Rang eines Hauptfeuerwehrmannes wurden Thomas Lauter und Josef Dittenhauser berufen. In die Jugendfeuerwehr wurden per Handschlag von Bürgermeister Barm und Kommandant Schmidt Josef Dittenhauser jun., Johannes Fischer und Thomas Konrad berufen.

In seinem Grußwort bedankte sich Burgaus Kommandant Hans-Peter Merz bei den Unterknöringern für die gute Zusammenarbeit. Er zeigte auf, wie wichtig die gegenseitige Ergänzung der Stadtteilwehren sei.

Die Feuerwehr Unterknöringen spielt eine wichtige Rolle im Bereich Atemschutz. Unter dem Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge erklärte Kommandant Schmidt, dass die FFW Unterknöringen noch Atemschutzträger benötigt.

Aus der GZ vom 19.01.07

Schönenberger Wehr ehrt verdientes Mitglied

gv Mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber, überreicht von Kreisbrandrat Robert Spiller, wurde auf der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schönenberg das langjährige, aktive Mitglied der Wehr, Norbert Merz, ausgezeichnet. Es gratulierten (von links) 1. Vorsitzender Johannes Gräfe, Bürgermeister Hans Reichhart, Kreisbrandrat Robert Spiller und 1. Kommandant Peter Plösch.

Aus der GZ vom 20.01.07

Neues Fahrzeug für die Leinheimer Wehr 2008

gv Alfred Schmalberger zum Ehrenvorstand ernannt

Pflichtveranstaltung durchführen oder positives Resümee ziehen? Eher Letzteres war der Fall, als Kommandant Roland Miller seinen Bericht über die Aktivitäten der Freiwilligen Feuerwehr Leinheim vorstellte.

Weniger die Einsätze, eher die vielfältigen Nebenaufgaben der Wehr kamen in seiner Aufstellung zum Tragen. Die 37 Aktiven der Wehr waren gut beschäftigt: Die Inspektion wurde mit guten Ergebnissen bestanden und die insgesamt 17 Übungen waren jeweils zahlreich besucht. Die Aus- und Fortbildungen, von der Jugend-Grundausbildung über die Truppmann-Ausbildung bis zum Gruppenführer- und Kommandanten-Lehrgang, wurden erfolgreich absolviert.

Lob erntete die Jugendarbeit, neun Jugendliche verstärken die Aktiven. Die Jugendlichen zeigten bei Übungen ihr Können und legten am Kreisjugendfeuerwehrtag erfolgreich die Jugendleistungsspange ab.

Die Wehr zeichnete im Stadtteil Leinheim für die Alteisen- und Altpapiersammlungen verantwortlich und beteiligte sich an der Aktion "Saubere Fluren" der Leinheimer Vereine. Als Bereicherung zum öffentlichen Leben im Stadtteil veranstalteten die Floriansjünger ein Schafkopfturnier, das Maibaumfest, das Leinheimer Dorffest und ein Schlachtfest für die Bürger. Miller bedankte sich für die hilfreiche Unterstützung bei seiner ganzen Wehr. Dank sagte er auch der Freiwilligen Feuerwehr Günzburg sowie Vertretern der Stadt Günzburg für die gute Zusammenarbeit.

Mit dem obligatorischen Handschlag des Kommandanten wurden Martin Haupeltshofer, Marc-André Hurler, Janine Jourdan und Felix Wiedemann in die Feuerwehr aufgenommen. Zum Feuerwehrmann befördert wurden Harald und Stefan Haupeltshofer. Für ihre 25-jährige aktive Dienstzeit wurden Alois Hindelang und Siegfried Albrecht geehrt. Für seine besonderen herausragenden Verdienste wurde Alfred Schmalberger vom Vorsitzenden Alexander Mengele zum Ehrenvorstand der Leinheimer Feuerwehr ernannt. Er habe sich in den vergangenen 33 Jahren seiner aktiven Dienstzeit unermüdlich für die Ziele und Belange der Feuerwehr eingesetzt.

Als Ausblick für das Jahr 2008 sagte OB Gerhard Jauernig - vorbehaltlich der Zustimmung des Stadtrates - ein neues Einsatzfahrzeug zu, welches die Einsatzmöglichkeiten der Stadtteilwehr deutlich anheben werde.

Aus der GZ vom 20.01.07

131 Einsätze halten auf Trab

gv Dienstversammlung der Floriansjünger aus Ichenhausen

Für die 52 Aktiven der Feuerwehr Ichenhausen war es ein bewegtes Einsatzjahr. Die 2008 Einsatzstunden im Jahr 2006 hielten die Floriansjünger der FF Ichenhausen fleißig auf Trab. Die Note sehr gut für die beiden Löschgruppen bei der abgelegten Inspektion im Mai stärkte das Mannschaftsgefühl. Für Kreisbrandinspektor Gerhard Hillmann steht die Ichenhauser Wehr als Garant für Sicherheit.

Von ungefähr kommen diese Auszeichnungen nicht. Da stecken viele Übungsstunden, Schulungen und Weiterbildungen dahinter. Lehrgänge für Atemschutz, Technische Hilfeleistung (THL), Maschinistenlehrgänge und Besichtigungen am Objekt standen an. Sonderübungen bezüglich der Vogelgrippe kamen hinzu.

Und obendrauf: der Einsatz zu den Spielen der Fußball-WM in München. Bei den Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Neu-Ulm wurde im Brandcontainer geübt. Die 131 Einsätze mit 2008 Einsatzstunden wurden bei 76 THL, 19 Brände, 31 Sicherheitswachen und fünf Fehlalarme wurden geleistet. Oft auch mit großer Unterstützung der Ortsteilwehren.

Gerade das sehr gute Verhältnis zur Feuerwehr Rieden wurde unterstrichen. Auf Ottmar Sauter und seine Truppe sei immer Verlass. Da die FF Rieden auch über Atemschutzträger verfügt, wird sie zu allen Brandeinsätzen in Ichenhausen mit alarmiert. Durch Gemeinschaftsübungen sei so eine schlagkräftige Truppe formiert worden.

Auf soliden Beinen stehe auch die Brandschutzerziehung. Hier wurden im vergangenen Jahr rund 200 Kindergartenkinder von Uschi Stempfle auf die Gefahren des Feuers geschult. Schon im Vorschulalter lernen die aufmerksamen Kids, wie man sich im Ernstfall verhält und wie man einen Notruf absetzt. Briefe und Zeichnungen die von den Kindern dann an die Feuerwehr zurückkommen, zeigen wie das Thema in den Kindern auch noch Tage danach arbeitet.

Einige von ihnen sind dann später sogar zur Jugendfeuerwehr gekommen. Trotz Nachwuchssorgen konnte Jugendleiter Sven Wolff 13 aktive Jugendfeuerwehranwärter vermelden. 48 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung kommen 32 Stunden allgemeine Jugendarbeit hinzu. Natürlich dürfen ein Jugendzeltlager, ein Ausflug zur Flughafenfeuerwehr nach Stuttgart und die Mithilfe bei der Aktion Sauberes Ichenhausen nicht fehlen. Der Versuch, über das Sommerferienprogramm an neue Mitglieder zu kommen scheiterte kläglich. Nur ein Jugendlicher hatte sich im Vorfeld gemeldet, so dass die Aktion abgesagt werden musste. Eine Weiterbildung für Jugendwarte im Feuerwehrheim in Bayerisch Gmain besuchte zweiter Jugendleiter Robby Hammerschmidt.

25 Jahre aktiv

Kreisbrandinspektor Gerhard Hillmann überbrachte die Wünsche der Feuerwehrinspektion. Hillmann: Die Feuerwehr Ichenhausen ist ein Garant für Sicherheit. Die Feuerwehr Ichenhausen ist schlagkräftig und sehr gut ausgerüstet, so Hillmann weiter. Da immer neue Herausforderungen auf die Feuerwehr zukommen, hat sich auch das Spektrum bei Übungen stark verändert. Wer dachte vor Jahren daran, dass die Feuerwehr es mal mit der Vogelgrippe oder mit Biogasanlagen zu tun bekomme. Auch die Photovoltaik-Anlagen bringen versteckte Gefahren mit sich. Und für diese immer moderneren Einsätze werden neue Gerätschaften benötigt. Ein offenes Ohr hierfür hat der Ichenhauser Arzt Dr. Otto Kennel. Er unterstützt die Wehr da, wo der Stadt oft einfach die Mittel fehlen. Im Jahr 2006 kaufte Dr. Kennel eine Schleifkorbtrage zur Tiefenrettung.

Das Ehrenzeichen in Silber konnte KBI Hillman an Thomas Zwicker für 25 Jahre aktive Tätigkeit überreichen. Kommandant Alexander Stempfle nahm indes noch Beförderungen vor.

So wurden Kay Wolff, Philipp Huß und Jürgen Lang zum Oberfeuerwehrmann ernannt. Michael Pröbstle und Stephan Riethmüller wurden zum Hauptfeuerwehrmann, Thomas Zwicker zum Löschmeister ernannt. Bürgermeister Hans Klement als Dienstherr der FF Ichenhausen bedankte sich für das Engagement im Ehrenamt und bei den zahlreichen Spendern und Gönnern der Ichenhauser Wehr.

Aktives Vereinsjahr


Die Mitglieder der Feuerwehr blicken zurück

Ein Starkbierfest, das Maibaumaufstellen, ein Ausflug nach Vintl/Südtirol, die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses, die Teilnahme am alljährlichen Stadtfest ließen die Zeit im Vereinsjahr kurzweilig erscheinen. Es war wieder viel geboten für die 221 Mitglieder im Feuerwehrverein der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Ichenhausen.

Doch auch der Abschied für immer von den langjährigen Mitgliedern Josef Knöttner, Bernd Will und Werner Hildebrand war zu beklagen. Es war ein Vereinsjahr mit Höhen und Tiefen.

Unter das Starkbierfest wurde endgültig ein Schlussstrich gezogen. Nachdem die Besucherzahlen in den letzten beiden Jahren arg zurückgingen, gab der Nutzen-Kosten-Faktor schließlich das endgültige Aus für das einst zu begehrte Fest in der Starkbierzeit.

Andere Aktivitäten fanden dafür wieder besseren Anklang. Beim traditionellen Maibaumaufstellen bewies die Feuerwehr abermals ihre Stärke. Beim Stadtfest war die Wehr mit ihren Bierkistenstapeln wieder ein beliebter Anlaufpunkt für Jung und Alt. Beim Frühlingsfest des V-Marktes wurde eine Tombola betrieben und der störungsfreie Betrieb der Hubschrauberrundflüge garantiert. Im Herbst gings dann auf große Fahrt nach Vintl in Südtirol.

Der Fanfarenzug, ein Aushängeschild der Ichenhauser Feuerwehr war indes sehr aktiv im vergangenen Jahr. So wurden bei den Faschingsumzügen in Kötz, Unterknöringen, Günzburg, Waldstetten und Jettingen aufmusiziert. Flotte Töne gab es auch auf zahlreichen Geburtstagsständchen, einem Sternmarsch in Lindenberg/Allgäu, dem Festzug zum 150 Vereinsjubiläum der FF Günzburg und beim Burgfest in Augsburg. Die rund 25 Musiker proben jeden Freitag ab 20 Uhr im Feuerwehrhaus in Ichenhausen.

Frühlingsfest

Eine Kasse auf solidem Fundament konnte der scheidende Kassier Armin Frey-Ellenrieder an seinen Nachfolger übergeben. Bei der Neuwahl des Kassiers wurde Eric Müller einstimmig zum Nachfolger gewählt. Neuer Kassenprüfer ist Stephan Riethmüller.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrverein konnten Thomas Zwicker, Karl Prünstner und Roland Unger geehrt werden. Seit 40 Jahren gehört Anton Schick der Feuerwehr an. Michael Schnatterer und Dietmar Bibe Vogele bringen es bereits auf 50 Jahre Vereinszugehörigkeit. Die seltene Ehrung für 60 Jahre Treue zum Verein ging an Karl Konrad, Karl Glassenhart und Gerd Hildebrand. Noch einen drauflegen konnten Herman Miller und Josef Frey. Sie sind seit 65 Jahre in der Feuerwehr Ichenhausen. Zum Schluss gab Vorstand Hans Klement noch einen Einblick auf 2007. So soll am 24. März ein internes Frühlingsfest gefeiert werden. Im Herbst geht es dann auf große Fahrt in den Chiemgau und zum Königssee.

Aus der GZ vom 22.01.070

Kein Einsatz ist immer noch der beste Einsatz

gv Generalversammlung bei der Freiwilligen Feuerwehr Limbach

Bei der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Limbach wurde über die verschiedenen Aktivitäten im Jahr 2006 berichtet. So gab es zum Beispiel eine Alarmierung, um einen umgestürzten Baum zu bergen.

Kein Einsatz ist immer noch der beste Einsatz, sagte Kommandant Martin Hindelang. Er lobte die Aktiven für ihre große Bereitschaft, an Übungen und Lehrgängen teilzunehmen. Hindelang wertete das vergangene Jahr als ein gutes. Immerhin hätten 24 Frauen und Männer ein Abzeichen bei den Leistungsprüfungen erhalten. Auch bei der turnusgemäß durchgeführten Inspektion hätten die Schiedsrichter durchwegs gute Noten verteilt.

Der Vorsitzende Michael Kienle ließ in seiner Ansprache das Vereinsjahr 2006 Revue passieren: Da waren zum Beispiel die zwei Altpapiersammlungen, der Feuerwehr-Ausflug in den Schwarzwald, das alljährliche Weiherfest der Limbacher Vereine, kirchliche Festtage, die mit der Fahnenabordnung begleitet wurden und die Silvesterparty.

Kreisbrandrat Robert Spiller hob die gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren Burgau und Limbach hervor. Besonders bei Absperrmaßnahmen oder der Bewältigung von Hochwasser würden alle helfenden Hände gebraucht.

Eine Urkunde für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Verein bekam Gerhard Haugg. Ebenso bedacht wurde Hubert Rosenfelder, der sogar schon auf 40 Jahre zurückblicken kann. Er war auch mehrere Jahre Vereinsvorsitzender.


Aus der GZ vom 22.01.07

Egenhofer Feuerwehr setzt auf Frauenpower

gv Im kleinen Kammeltaler Ortsteil fehlt Feuerwehr-Nachwuchs

Klein ist sie, die Gemeinde Egenhofen im Kammeltal und sie besitzt trotzdem noch eine gut funktionierende Ortsteilwehr. Die Truppstärke war wie jedes Jahr einer der Punkte, die dem Kommandanten Robert Billich auf der jährlichen Generalversammlung die größte Sorge bereitete. Neue, aktive Mitglieder sind aus den Zuzügen im kleinen Ortsteil fast nicht anzuwerben. Ebenso fehlt es am Nachwuchs aus den Reihen der jungen Gemeindemitglieder, die bereit sind, noch unentgeltlich Dienst für die Allgemeinheit zu leisten.

Egenhofen setzt hier auch auf Frauenpower um die geforderte Mindeststärke halten zu können und um die angesagten Prüfungen durch die Inspektion des Landkreises gut zu bestehen. Außerdem soll die Qualität der Ausbildung im neuen Feuerwehrjahr 2007 wieder durch die Ablegung von Leistungsabzeichen gesteigert werden. Laut Kommandant Billich ist auch wieder die Beteiligung der Wehr am gesamtgemeindlich durchgeführten Truppmannlehrgang erforderlich. 15 Übungen wurden im vergangen aktiven Jahr absolviert. Einsatz in Ernstfall war zu einem schweren Verkehrsunfall in Egenhofen notwendig.

Die Daseinsberechtigung der kleinen Ortsteilwehren bestätigte Bürgermeister Christian Wiesner ausdrücklich und er sprach auch den Dank der Gemeinde an alle Aktiven aus. Um seine Wertschätzung gegenüber der Feuerwehr auch in praktischen Taten kundzutun, bekochte der Bürgermeister im Rahmen eines kleinen Festes im Frühjahr 2006 die Helfer der Feuerwehrheim-Sanierung und die Aktiven der Wehr mit Tafelspitz und Feinem vom Schwein, was ihm allseits Komplimente und Lob einbrachte.

Ein Grußwort der Inspektion überbrachte Kreisbrandmeister Erwin Berchthold. Er verwies auf die Wichtigkeit der Inspektionen bei den Wehren und bat, die erzielten Ergebnisse, die in den einzelnen Ortsteilen des Kammeltales teilweise sehr differierten, nicht überzubewerten.

Neben der aktiven Wehr besitzt die FFW Egenhofen einen sehr rührigen Verein wie vom 1. Vorsitzenden Johannes Böck in seinem Jahresrückblick eindrucksvoll dokumentiert wurde. Die alljährlichen Aktivitäten waren allesamt sehr gut besucht und bescherten dem Verein die benötigten Einnahmen, um das Feuerwehrheim in Betrieb und in Schuss zu halten. Eine Kassenprüfung ohne Beanstandung versicherte der Vereinskassiererin Andrea Saur beste Abwicklung der Geschäfte des laufenden Betriebes und auch die Berichterstattung der Schriftführerin Irmgard Saur über die Aktivitäten des Vorjahres waren des Beifalls wert.

Turnusgemäß erforderliche Wahlen bei der Beisitzerschaft des Feuerwehrvereines bestätigte die vorherigen Amtsinhaber Brigitte Bornschlegl, Johannes Glatzmeier, Helmut und Wolfgang Saur. Nach 30 Jahren, auf eigenen Wunsch aus aktiver Wehr und Vorstandschaft ausgeschieden, ist Lorenz Mack, was seitens des Kommandanten und des Vorstandes mit großem Bedauern festgestellt wurde. Als Nachfolger vervollständigt Erich Göggelmann die Beisitzer im Verein.

Aus der GZ vom 27.01.07

Waldkircher Wehr für die Zukunft gerüstet

gv Fünf neue Mitglieder

Die Waldkircher Feuerwehr erhielt im vergangenen Jahr 2006 ein neues Feuerwehrfahrzeug und konnte bei der diesjährigen Dienstversammlung fünf jugendliche Feuerwehrmänner in den Dienst aufnehmen.

Kommandant Jürgen Schering berichtete bei der diesjährigen Dienst- und Mitgliederversammlung, dass das Hauptaugenmerk im vergangenen Jahr auf die Neubeschaffung eines Feuerwehrautos gerichtet war. Neben den zahlreichen Schulübungen wurde eine gemeinsame Übung der Ortsteilfeuerwehren abgehalten. Bei der im Turnus stattfindenden Inspektion erhielt die Wehr gute Noten. Bei dem Waldbrandeinsatz waren 53 Feuerwehrmänner im Einsatz.

Fünf Neuzugänge wurden per Handschlag in die Gemeinschaft aufgenommen. Der Bürgermeister bedankte sich bei den Feuerwehrmännern für ihren Einsatz, besonders bei denen, die sich für die verschiedenen Lehrgänge zur Verfügung stellten. Er freute sich, dass sich wieder fünf Jugendliche für den aktiven Dienst am Nächsten zur Verfügung stellten.

Bei der anschließenden Mitgliederversammlung begrüßte der erste Vorstand Hubert Kitzinger 41 Mitglieder sowie verschiedene Ehrengäste. Er informierte die Versammlung darüber, dass der Verein zahlreiche Sitzungen abgehalten hatte. Die Vereinsfahne kam zum Einsatz bei verschiedenen kirchlichen Feiertagen. Es wurde im abgelaufen Jahr erfolgreich eine Schrottsammlung durchgeführt. Der Verein beteiligte sich finanziell bei der Ausstattung des neuen Feuerwehrfahrzeuges. Anschließend gab der Vorsitzende einen Ausblick auf das kommende Jahr und bedankte sich bei den Fahnenträgern sowie bei den anderen Vorständen der Vereine für die gute Zusammenarbeit. Für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten Alfons Deisenhofer, Otto Schieferle, Martin Schiffelholz das silberne Vereinsabzeichen mit Kranz. Kaspar Schiffelholz erhielt für 50 Jahre das goldene Vereinsabzeichen mit Kranz. Für 60 Jahre Treue bekamen Mattias Mader und Emil Schlosser das goldene Vereinsabzeichen mit Kranz und den Festkrug der Feuerwehr verliehen.

Aus der GZ vom 27.01.07

Bootslände: Feuerwehr will billigere Lösung

gv Leipheimer Floriansjünger wollen der Stadt helfen, beim Bau geld zu sparen - Ehrungen verdienter Mitglieder

Dass im Zeichen von leeren Kassen auch für den Haushalt der Feuerwehren magere Zeiten angebrochen sind, daran ließ Bürgermeister Christian Konrad keinen Zweifel, als er bei der Dienst- und Mitgliederversammlung der Leipheimer Floriansjünger im Gasthof "Zur Post" für "Wunschanschaffungen" im laufenden Jahr wenige bis keine Mittel in Aussicht stellte.

Immerhin aber, betonte er, sei die vorgeschriebene Neuanschaffung von Geräten und Ausrüstung gesichert, ein kontinuierlich steigender Mehraufwand aufgrund der vom Hersteller vorgegebenen und sich ständig verkürzenden Haltbarkeitsdauer. Eine gute Nachricht aber hatte er auch in petto: die seit Langem gewünschte und geplante Bootslände an der Donau (beim Kinderfestplatz) könne in Angriff genommen werden - sobald der vom Stadtrat gefasste entsprechende Beschluss wieder rückgängig gemacht werde. Warum?

Weil man nämlich einer besseren, weil erheblich billigeren Lösung auf die Spur gekommen sei. Doch bevor dieses Thema den Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" beherrschte, standen noch einige andere zur Abarbeitung an. Vornehmlich der ausführliche Tätigkeitsbericht des 1. Kommandanten Thomas Stuhler. Was er über Technische Hilfeleistungen, Brandbekämpfung, Sicherheitswachen - und auch Fehlalarme - berichten konnte, war nichts weniger als beeindruckend.

Imponierende Zahlen

Imponierende 1347 Arbeitsstunden summierten sich aus der Zahl der Einsätze, 1674 aus Ausbildungs- und Übungsveranstaltungen. Kurioses war darunter, wie der vergebliche Versuch ein junges Kätzchen aus höchstem Baumeswipfel zu retten, Arbeitsaufwändiges bei Hochwasser-hilfe, Verkehrs-, Öl- oder Gefahrgutunfällen, "Ureigenes" bei elfmaligem Brandeinsatz, Routiniertes bei neunzehn Sicherheitswachen und tief Emotionales bei dem es Tote zu bergen galt.

Stuhler: "Mit welchen Bildern unsere Leute dabei konfrontiert wurden, möchte ich hier nicht weiter beschreiben." Wie hoch der Ausbildungsstand der Leipheimer Wehr ist, und mit welchem Engagement die aktiven Feuerwehrler an Fortbildungslehrgängen, Seminaren und Schulungen teilnehmen, ließ sich allein an der Zahl der Aufnahmen (Stuhler: "So viele waren es schon lange nicht mehr") als Feuerwehranwärter (Patrick Stuhler, Tobias Stuhler, Carina Hörger, Melissa Hofmiller, Marvin Gräß) entnehmen, der Übernahme aus der Jugendgruppe in die aktive Wehr (Anja Sailer, Rainer Held, Franz Loser), oder der Beförderung zum Ober-feuerwehrmann beziehungsweise -frau (Gerd Wimmer, Britta Schneider).

"In Würdigung für die Verdienste für das Feuerwehrwesen" durften Christian Götz, Robert Holl und Björn Spieth Urkunde und Ärmelabzeichen für 10-jährige Vereinszugehörigkeit in Empfang nehmen. Hans Winkler und Manfred Winkler wurden für 30-jähriges Engagement geehrt.

Engagiert setzten sich Jugendwartin Antje Schmid, Kreisbrandinspektor Gerhard Hillmann und 2. Kommandant Martin Gräß für das "Rückgrat der Mannschaft", den Nachwuchs ein, plädierten für Ferienprogramme, Zeltlager, Aktionsnachmittage und verstärkte Mitglieder-werbung schon in Grund- und Hauptschule, während Vereinsvorsitzender Thomas Stanislawski die Aktivitäten der 105 Mitglieder, ihre Ausflüge, Kameradschaftstage und gemütlichen Abende Revue passieren ließ.

Glatt über die Bühne gingen Kassenbericht, Kassenprüfung und Entlastung der Vorstandschaft, ebenso die Wahl eines Interimskassenwarts (Georg Felder) für den nach 11 Jahren aus dem Amt scheidenden Fritz Uhl.

Dann endlich machte sich der mit Spannung erwartete Komplex Bootslände zum beherrschenden Thema. Eigentlich ist er bereits (vom Stadtrat) beschlossene Sache. 75 000 Euro hatte der, so Bürgermeister Konrad, für das Projekt bereits genehmigt. Zuviel, wie sich jetzt nachträglich herausstellte. Ein ähnliches, in Offingen realisiertes, Objekt zeigt: es geht auch erheblich billiger. Vorstandsmitglied Hans Winkler: "Es muss seinen Sinn und Zweck erfüllen. Mehr braucht es nicht." Und das würde mit schätzungsweise weniger als der Hälfte des veranschlagten Preises zu erreichen sein. Voraussetzung: Um aus den noch einzuholenden Angeboten effektivsten Nutzen zu ziehen, müsste die Freiwillige Feuerwehr Leipheim als "ausführendes Organ" auftreten.

Die fertig gestellte Bootslände würde dann von der Stadt "zu 100 Prozent bezuschusst" (Konrad) und ginge in deren vollen Verantwortungsbereich über. Ein Vorschlag, an dem die Mitglieder großen Gefallen fanden. Mit nur einer Gegenstimme nahmen sie ihn erwartungsgemäß an. Hoch zufrieden verkündete der Bürgermeister: "Ich nehme dieses Votum mit in den Stadtrat". Denn der muss nun den alten Beschluss kappen und die neue Variante genehmigen.

Aus der GZ vom 29.01.07

Auf bewährte Kräfte gesetzt

gv Dienstversammlung der Feuerwehr Scheppach

Die Feuerwehr Jettingen setzt auf bewährte Männer: Bei der Dienstversammlung wurde 1. Kommandant Leonhard Werner einstimmig wieder gewählt. Da Ludwig Strobl aus familiären Gründen nicht mehr kandidierte, wurde Stephan Czejka zum 2. Kommandanten ernannt. Bei der anschließenden Vereinsversammlung wurde Bürgermeister Hans Reichhart als Vorsitzender bestätigt.

Zur Dienst- und Vereinsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im voll besetzten Feuerwehrheim begrüßte 1. Bürgermeister und Vorsitzender Hans Reichhart 56 Mitglieder und Gäste, darunter auch Vertreter des Marktgemeinderates, Ehrenmitglieder, Vereinsvorsitzende und Kreisbrandrat Robert Spiller. Reichhart freute sich über die vielen jungen Aktiven in der Wehr. Die Jugend zur Feuerwehr zu bringen und zu halten, werde bei gemeinsamen Jugendübungen aller Ortsteile praktiziert. Auch die Zusammenarbeit aller Ortsteilwehren sei vorbildhaft.

Der 1. Kommandant Leonhard Werner kann sich auf 48 aktive Feuerwehrmänner und -frauen, davon elf Atemschutzträger und elf Jugendliche stützen. In vielen Übungen wurde das Fachwissen geübt und vertieft. Zwei Gruppen legten ein Leistungsabzeichen ab, Andreas Seitz besuchte den Lehrgang Leiter des Atemschutzes, Stephan Czejka und Stefan Holzbock absolvierten den Sprechfunkerlehrgang und drei Mann den Atemschutzträgerlehrgang. Persönliche Schutzausrüstung wurde ergänzt, die Jugendgruppe erhielt eine neue Schutzkleidung, Batterieladegerät und eine Nebelmaschine wurden beschafft. Auch im gesellschaftlichen Bereich war die Feuerwehr aktiv.

Jugendwart Stefan Holzbock berichtete, dass elf Feuerwehranwärter in 23 Übungsabenden die feuerwehrtechnische Grundausbildung erhielten. Beim Kreisjugendfeuerwehrtag legten Christian Böck, Dominik Häusler, Andre Nattermann, Sven Wadin und Stefan Werner die Jugendleistungsprüfung ab. Den Wissenstest in Bronze legte Florian Ganser, in Silber Christian Böck, Dominik Häusler, Andre Nattermann und Stefan Werner ab. Die Jugendflamme der Stufe 1 legten Christian Böck und Stefan Werner ab.

Fast 2300 Euro erwirtschaftet

Bei der anschließenden Vereinsversammlung wurde Bürgermeister Reichhart einstimmig wieder zum 1. Vorsitzenden gewählt. In ihren Ämtern einstimmig bestätigt wurden 2. Vorsitzender Werner Grunenberg, Schriftführer Josef Hildensperger, Kassenverwalter Christian Brenner, Kassenprüfer Kurt Hertenberger und Reichhart Erwin. Neu gewählt wurden Stefan Höck und Christian Späth zu Vertrauensleuten. Kreisbrandrat Robert Spiller sprach nicht nur den Neugewählten seinen Dank aus, sondern jedem ehrenamtlich Tätigen in Führungsposition und allen Dienstleistenden sowie den Angehörigen. Kassierer Christian Brenner hatte noch eine positive Meldung: Im vergangenen Jahr sei ein Plus von fast 2300 Euro erwirtschaftet worden.

Aus der GZ vom 31.01.07

Großanhauser Wehr steht unter neuem Kommando

gv Markus Kießling steht jetzt an der Spitze

Im Focus der Dienst- und Mitgliederversammlung der Feuerwehr Großanhausen stand turnusgemäß die Neuwahl der Kommandanten. Mit Markus Kießling (31) wurde ein junger, engagierter Kommandant berufen. Als Stellvertreter steht ihm mit Bernd Briegel (27) ein fachkompetenter Kamerad zur Seite. Geehrt wurden auch verdiente Vereinsmitglieder.

Die Feuerwehr Großanhausen mit den Ortsteilen Kleinanhausen und Nusslacherhof ist der wichtigste Verein in der Gemeinde. Herzstück des 140 Mitglieder starken Vereins ist das 1992 erbaute Feuerwehrhaus in Großanhausen, das gleichzeitig auch als Begegnungsstätte für die dörfliche Gemeinschaft dient. Kommandant Ulrich Ruf schaute auf ein erfolgreiches Jahr mit mehreren technischen Hilfeleistungen zurück. Bei der zurückliegenden Inspektion wurde die Wehr geprüft und für sehr gut befunden.

Mit einer gut ausgebildeten, wenn auch dezimierten Mannschaft wurde von zwei Gruppen das Leistungsabzeichen erfolgreich absolviert. Ein kleiner Wehrmutstropfen überschattete das erfolgreiche Jahr durch den verminderten Übungsbesuch zum Ende des Jahres. Nicht unerwähnt wollte Ruf lassen, dass auch er selbst, beruflich bedingt, seinen Aufgaben nicht in der gewünschten Form nachkommen konnte. Sein besonderer Dank galt seinem Stellvertreter, Martin Birzele, der ihn vertrat und die schwierige Aufgabe mit Bravour meisterte. Ulrich Ruf und Martin Birzele treten zurück ins zweite Glied und stellten ihre Ämter aus beruflichen Gründen zur Verfügung.

Respekt und Anerkennung

Bürgermeister Konrad Barm dankte den scheidenden Führungskräften für ihren jahrelangen, ehrenamtlichen Einsatz und beglückwünschte die Neugewählten. Kreisbrandinspektor Hubert Krimbacher wünschte den neuen Kommandanten viel Glück und zollte ihnen Respekt und Anerkennung für die übernommene Verantwortung. Gleichzeitig appellierte er an die Feuerwehrkameraden, die Kommandanten nicht im Regen stehen zu lassen und durch einen regelmäßigen Übungsbesuch sowie durch die Pflege der Kameradschaft tatkräftig zu unterstützen. Den Verantwortlichen rät er eindringlich zur Stärkung der Wehr, künftig auch die Frauen zur aktiven Beteiligung zu motivieren.

Bei der sich anschließenden Mitgliederversammlung verwies der erste Vorsitzende Ulrich Mändle in seinem Tätigkeitsbericht auf zahlreiche Aktivitäten des Vereins. So wurde traditionell das Gangolffest, die 15. Kegel-Stadtmeisterschaft der Stadt Burgau und das Kaffeekränzchen ausgerichtet. Vom Erlös dieser Veranstaltung wurde auf dem Spielplatz in Großanhausen ein Pavillon errichtet. Der Erlös der diesjährigen Veranstaltung am Faschingsdienstag, 20. Februar, geht zugunsten der Kinderkrebshilfe.

Mit Urkunden und Ehrenzeichen wurden für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst die Kameraden Herbert Blaschke und Wolfgang Olborth und für mehr als 50-jährige Vereinszugehörigkeit Anton Fischer, Ehrenkommandant, und Kaspar Göppel ausgezeichnet.

Aus der GZ vom 01.02.07

Die Jugendarbeit kann sich sehen lassen

gv Dienstversammlung der Feuerwehr Oberknöringen

Ehrungen und Beförderungen standen im Mittelpunkt der Dienstversammlung der Feuerwehr Oberknöringen.

Bürgermeister Konrad Barm begann die Sitzung im Vereinslokal Gasthaus "Linde" in Oberknöringen mit einer erfreulichen Zahl: 2006 habe die Feuerwehr 3000 Euro Haushaltsmittel eingespart. 1. Kommandant Christian Blaha bedankte sich bei den Kameraden der Feuerwehr Burgau für die Zusammenarbeit sowie bei der Stadt, die immer ein offenes Ohr habe. Wie Blaha informierte, hat sich bei der Oberknöringer Wehr das Einsatzspektrum seit der Anschaffung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeuges samt Sonderausrüstung im Jahr 2005 deutlich gewandelt. So entfallen laut Einsatzstatistik des vergangenen Jahres 45 Prozent der Einsätze auf den Bereich "Technische Hilfeleistung", 36 Prozent seien "Brandbekämpfung" und 19 Prozent Einsätze wie Sicherheitswachen.

Gerätewart Fabian Schmidt informierte über das neue Hochdrucklöschgerät "MicroCaffs", das die veraltete Kübelspritze ersetzt. Mit dessen Hilfe können, so Schmidt, kleinere Autobrände schnell gelöscht werden.

Auch die Jugendarbeit konnte sich im vergangenen Jahr sehen lassen. Die Feuerwehranwärter Florian Fanderl, Mark Kaltenegger, Stefan Weilbach, Florian Wirth und Marco Rödig legten die Abnahme zur Jugendflamme Stufe I mit Erfolg ab. Zusätzlich absolvierten Mark Kaltenegger, Marco Rödig und Florian Wirth die Jugendflamme Stufe II im selben Jahr mit Erfolg. Zum Hauptfeuerwehrmann befördert wurden Franz Bee jun., Josef Eisenlauer, Ludwig Findler, Franz Gruber, Herbert Henle jun., Anton Stegherr und Manfred Untersehr. Zum Löschmeister wurden Erhard Schneider und Werner Untersehr befördert. Eine "besondere Ehre" war es für Blaha, seinen Stellvertreter Josef Sailer zum Hauptlöschmeister befördern zu dürfen. Zum Abschluss wurde Blaha selbst unter anderem aufgrund seiner unterstützenden Tätigkeit bei der Feuerwehr Burgau als Atemschutzgeräteträger zum Löschmeister befördert.

Ehrungen

Kreisbrandmeister Walter Bayr gratulierte Herbert Henle jun. zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum und überreichte ihm eine Ehrenurkunde des Freistaates Bayern samt dem Feuerwehrehrenabzeichen in silber. In seiner Laudatio dankte der Kreisbrandmeister Henle für die geleistete Arbeit und dafür, dass er dem "Ehrenamt" auf vorbildliche Weise "Leben einhaucht".

Jahrelange Treue

Bei der anschließenden Vereinsversammlung ehrte der 1. Vorsitzende Emil Albrecht zahlreiche Vereinsmitglieder für jahrelange Treue. So wurde Ludwig Jedelhauser für 50 Jahre, Anton Schmidt und Anton Schlosser für jeweils 40 Jahre sowie Carsten Hackemesser, Herbert Henle jun., Max Pröbstle und Peter Kahler für jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Aus der GZ vom 02.02.07

Kemnat: Krise bei der Feuerwehr

Feuerwehr-Vorstand Christian Bestler tritt überraschend zurück - Markus Koller springt ein

Burtenbach-Kemnat (zg).

Mit einem beeindruckenden Tätigkeitsbericht konnte erster Kommandant Udo Berger die Generalversammlung der Feuerwehr Kemnat eröffnen - am Ende der Zusammenkunft überraschte Christian Bestler mit dem sofortigen Rücktritt als erster Vorstand der örtlichen Feuerwehr. Sein bisheriger Stellvertreter wird nunmehr kommissarisch den Feuerwehr-Verein führen.

Bürgermeister Roland Kempfle war es vorbehalten, die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Gasthaus "Weißes Roß" zu eröffnen und den Aktiven und Gästen ein herzliches Grußwort zu widmen, ehe erster Feuerwehr-Kommandant Udo Berger das Berichtsjahr 2006 Revue passieren ließ: Die 31 Aktiven wurden zu insgesamt 19 allgemeinen Gruppenübungen gerufen, zusätzlich zu zwei Einsatzübungen bei den Firmen Kögel und Haft in Burtenbach.

Zehn Einsätze waren zu erledigen, auch zu Verkehrsunfällen und zu kleineren Brandvorkommen wurden die Wehrleute gerufen. Präsent waren die Kemnater Floriansjünger einmal mehr bei Einsätzen zu Verkehrsregelungen oder bei Vereinsfesten. Und nicht zuletzt ist es die Fortbildung und die Ablegung von Leistungsprüfungen, die zur Jahresarbeit der Feuerwehrmänner zählt. Die neue Feuerwehrspritze, so Kommandant Berger erfreut, habe sich Dank der Absenkautomatik für eine bessere Handhabung bei Einsätzen vor Ort bereits bestens bewährt.

Nachwuchs erfolgreich

Eine positive Bilanz konnte auch Jugendwart Simon Zech vorweisen, denn auch die sieben Jugendlichen innerhalb der örtlichen Feuerwehr schulten sich in 16 Übungen, waren bei Zeltlagern dabei und unterzogen sich erfolgreich den Prüfungen für die "FF-Jugendleistungsspange". Da fiel es Kreisbrandinspektor Hubert Krimbacher leicht, den Aktiven wie auch dem Nachwuchs Dank und Anerkennung auszusprechen.

Bei der sich anschließenden Mitgliederversammlung des Feuerwehr-Vereins konnte Vorstand Christian Bestler von den Aktivitäten im Jahreslauf berichten, zu denen beispielsweise gehörten: Maibaum-Aktion mit Hammeltanz und Kameradschaftsabend oder Altpapiersammlungen.

Kassierer Andreas Zimmermann erstattete den (geprüften und für in Ordnung befundenen) Kassenbericht.

Für treue Dienste innerhalb der Kemnater Feuerwehr konnten langjährige Aktive geehrt werden: Josef März erhielt für 25 Jahre aktive Dienstzeit das silberne Ehrenkreuz überreicht, für 60-jährige Mitgliedschaft wurden Ehrengaben überreicht an Georg Neumair, Josef Schuster und August Bader.

Die Überraschung des Abends sollte dann beim letzten Tagesordnungspunkt folgen: Aus persönlichen Gründen gab Vorstand Christian Bestler seinen sofortigen Rücktritt bekannt; bis zu einer Neuwahl wird sein Stellvertreter Markus Koller kommissarisch die Geschäfte weiterführen.

Aus der GZ vom 03.02.07

Stolz auf das neue Auto und die Jugend

gv Rettenbacher Wehr zieht positive Bilanz

Auf ein erfolgreiches Jahr blickte die Feuerwehr Rettenbach auf ihrer Dienst- und Generalversammlung zurück.

Bürgermeisterin Dagmar Berger berichtete nur Positives von der Wehr. Ob bei gemeindlichen oder feuerwehrtechnischen Einsätzen, die Wehr sei immer mit Eifer dabei gewesen. Berger bedankte sich bei den Kommandanten und der aktiven Wehr für den Elan und wünschte viel Erfolg im kommenden Jahr.

Ehrungen

Für Kommandant Erich Geißler und seine Mannschaft war das Jahr 2006 sehr erfolgreich. Die Gemeinde Rettenbach ersetzte das in die Jahre gekommene Feuerwehrauto LF 8 durch ein neues Löschfahrzeug LF 10/6. Kommandant Erich Geißler berichtete von 13 Einsätzen und 19 Übungen, die in Rettenbach abgehalten wurden. Besonders stolz ist er auf die Jugendwehr, die als erste Feuerwehr im Landkreis Günzburg und als zweite Wehr in ganz Schwaben die Prüfung zur Jugendflamme 3 abgelegt hat.

Am Ende der Versammlung wurden noch verdiente Mitglieder geehrt: Rainer Mayer für 25 Jahre aktiven Dienst; für 40 Jahre Mitgliedschaft Johann Mayer, Herrmann Sittenberger, Peter Strobel; für 50 Jahre Georg Müller, Peter Winkler, Ulrich Wiedenmann und für 60 Jahre Jakob Wiedenmann.

Aus der GZ vom 05.02.07

Feuerwehr zieht positive Bilanz

gv Jahreshauptversammlung in Waltenhausen

Zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Waltenhausen konnte der Vorsitzende Gerhard Wachter eine große Anzahl von passiven und aktiven Mitgliedern begrüßen. Seinem Rechenschaftsbericht waren sämtliche Aktivitäten des Vereins zu entnehmen. Höhepunkt des abgelaufenen Vereinsjahres war die Segnung der restaurierten Fahne mit anschließendem Frühschoppen im Bürgerheim.

Kommandant Günther Schneider berichtete über die Aktivitäten seiner Mannschaft. So wurden wieder zahlreiche Gruppenübungen abgehalten und auch Übungen mit den umliegenden Wehren. Während des Berichtszeitraumes wurde die Wehr nur zu einem Ernstfall gerufen. "Früh übt sich", heißt die Devise und so wurden der 3. Klasse der Grundschule Niederraunau die Aufgaben der Wehr von Kommandant Günther Schneider und Johann Wachter erklärt, auch durfte hier das Feuerwehrauto nicht fehlen. Die Jugendwartin Stefanie Mayer kann mit ihren zwölf Jugendlichen auf stolze 14 Übungen plus die Teilnahme an allen Übungen der gesamten Wehr zurückschauen. Großen Anklang fand bei den Jugendlichen der Infoabend mit der Kripo Neu-Ulm über das Thema "Sucht und Drogen" und natürlich der Besuch bei der Polizei in Krumbach, organisiert durch Walter Resch. Zehn Feuerwehranwärter nahmen mit Erfolg am Wissenstest (sechsmal Stufe I, dreimal Stufe II, einmal IV) teil, zusätzlich haben einige die Bayerische Jugendleistungsspange mit Erfolg absolviert.

Zwei Neulinge gewonnen

Im vergangenen Jahr konnten zwei Neulinge gewonnen werden und zwei sind in die Aktive Wehr aufgestiegen. Im Jahr 2006 wurde die Kasse der Waltenhauser Wehr sehr strapaziert. Allein die Restaurierung der Fahne kostete etwa 3300 Euro. Alle Einnahmen und Ausgaben gegengerechnet schmälert sich die Kasse um rund 2700 Euro. Dies war dem geordneten Kassenbericht von Jürgen Resch zu entnehmen. Einem aufmerksamen Versammlungsteilnehmer fiel auf, dass der Zuschuss der Gemeinde bei gleicher Anzahl an aktiven Mitgliedern im Jahr 2006 wesentlich geringer war als im Vorjahr. Diese Unstimmigkeit muss mit der Verwaltungsgemeinschaft geklärt werden. Des weiteren stand auf der Tagesordnung der Punkt Neuwahlen, welcher rasch abgehandelt werden konnte.

Amtszeiten enden

Die Amtszeiten für Kassier und Schriftführer sind nach zwölfjähriger Tätigkeit abgelaufen. Kassier Jürgen Resch stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl. Bürgermeister Erwin Haider leitete die Wahl und konnte die neue Kassiererin Silvia Wörz zu ihrer neuen Aufgabe beglückwünschen. Schriftführerin Katharina Mayer wurde in ihrem Amt einstimmig bestätigt. Als Dankeschön für seinen unermüdlichen Einsatz für den Verein wurde dem scheidenden Kassierer ein Geschenkkorb überreicht. Kreisbrandinspektor Wolfgang Härtl zeigte in seinen Ausführungen die Vielseitigkeit der Feuerwehr auf - sei es bei der Vogelgrippe, beim Schneechaos, bei Verkehrsunfällen oder auch als Sicherheitswachdienst bei der WM. Auf Kreisebene werden zu sämtlichen aktuellen Themen wie zum Beispiel Biogas, Photovoltaikanlagen Lehrgänge angeboten. Es gibt immer wieder Neuerungen, so auch bei den Richtlinien zur Leistungsprüfung, welche ab April in Kraft treten werden. Diese wurden in Kurzform von Härtl erläutert. Zum Abschluss der Versammlung gab der Vorstand noch einen kurzen Ausblick auf das bevorstehende Vereinsjahr. Er bedankte sich bei allen Spendern, beim Fahnenträger und allen Mitgliedern, die dem Verein tatkräftig zur Seite stehen.

Aus den MSN vom 05.02.07

Das neues Einsatzfahrzeug war der Höhepunkt

gv Riedhauser Feuerwehr zieht Bilanz - Jugend sehr motiviert

Die Freiwillige Feuerwehr Riedhausen (Stadt Günzburg) hat ein arbeitsreiches Jahr hinter sich. Im Mittelpunkt stand die Beschaffung und Einweihung des neuen Einsatzfahrzeugs im September, so Kommandant Markus Buchmann bei der Jahreshauptversammlung.

Zunächst begrüßte Vorsitzender Herbert Schmid im voll besetzten Saal des Gasthauses Adler die Mitglieder und Ehrengäste, allen voran Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. Kommandant Buchmann blickte in seinem Jahresbericht auf die Einweihung des neuen Feuerwehrfahrzeugs zurück.

Joachim Jahn, der von Kommandant Buchmann offiziell zum Jugendwart ernannt wurde, stellte die hohe Motivation der Riedhauser Feuerwehrjugend, die derzeit aus acht Jugendlichen besteht, in den Vordergrund.

Anschließend beförderte Kommandant Buchmann Anja Hartner und Ramona Schmidt zu Feuerwehrfrauen sowie Harald Blöck zum Feuerwehrmann. Andreas Aichner und Patrick Krauße traten in die aktive Wehr ein. In die Jugendfeuerwehr wurden Tamara Kea und Jasmin Krauße aufgenommen.

In der anschließenden Mitgliederversammlung wurde Bernd Weilbach zum neuen Vorsitzenden gewählt. Kommissarischer Vorsitzender Herbert Schmid ehrte für langjährige Mitgliedschaft Karl-Heinz Schmid für 40 Jahre (davon 20 Jahre als Kassierer), Norbert Hanikel für 50 Jahre, Dominikus Schmidt für 60 und Karl Schmid für 65 Jahre Mitgliedschaft.

In seinem Grußwort dankte OB Jauernig der aktiven Wehr für 365 Tage Dienst und Bereitschaft, die nun durch die Beschaffung des neuen Feuerwehrfahrzeugs TSF-W auch technisch gut gerüstet sei. Erneut wurde beim Herrichten des Feuerwehrhauses und des Schulgartens in vielen ehrenamtlichen Stunden das große Engagement der Mitglieder unter Beweis gestellt.

Kreisbrandmeister Müller überbrachte die Grüße der Feuerwehrinspektion und teilte verschiedene Änderungen der neuen Dienstvorschrift, die ab 1. April in Kraft tritt, mit. Stadtbrandmeister Kohler dankte für die gute Zusammenarbeit beim Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens sowie beim Dachstuhlbrand eines Einfamilienhauses.

Jauernig berichtete, dass für die Renovierung des Schulhauses zwischenzeitlich eine konkrete Planung eines Architekten vorliege. Über die weitere Vorgehensweise soll im Frühjahr ein gemeinsames Gespräch mit Vertretern aller örtlicher Vereine stattfinden.

Aus der GZ vom 06.02.07

Großkötz: Vorrecht auf Feuerwehrauto

gv Floriansjünger ehren Mitglieder und diskutieren über Mehrzweckfahrzeug

Die Ehrung von sechs Feuerwehrmännern für ihre 25-jährige aktive Zugehörigkeit zur Feuerwehr Großkötz war beherrschendes Thema der diesjährigen Dienstversammlung. Auch in der anschließenden Mitgliederversammlung stand eine Reihe von Ehrungen an. Im Brennpunkt stand jedoch auch die Nutzung des neuen Mehrzweckfahrzeugs, um die es in der Gemeinde und auch im Gemeinderat zu einigen Diskussionen gekommen war.

Kommandant Anton Lohr blickte in seinem Tätigkeitsbericht auf die zahlreichen Übungen und Aktivitäten der Feuerwehr Großkötz im Jahr 2006 zurück. Bezug nehmend auf das neue Mehrzweckfahrzeug betonte Kommandant Lohr, dass für ihn mit dem Feuerwehrgerätehaus Großkötz der Standort des Fahrzeuges geklärt sei und der Feuerwehr Großkötz das Vorrecht hinsichtlich der Benutzung des Fahrzeuges zustehe.

Über die zahlreichen Aktivitäten der Großkötzer Jungfeuerwehr wurde die Versammlung vom 2. Jugendsprecher Bilge Emre unterrichtet. Kommandant Anton Lohr freute sich, Marcel Bexter aus den Reihen der Jungfeuerwehr per Handschlag in die aktive Wehr aufnehmen zu können. Bürgermeister Stephan Däubler zeigte sich beeindruckt von den zahlreichen Übungen und Aktivitäten der Großkötzer Jungfeuerwehr. Kreisbrandmeister Reinhold Siegner hob die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Großkötz und deren Kommandanten hervor. In diesem Zusammenhang appellierte er auch an die Versammlung, die jährliche gemeinsame Alarmübung mit den anderen Ortsteilfeuerwehren beizubehalten.

Wenn es in Biogasanlagen brennt

Neben den Einsätzen auf Landkreisebene sprach Kreisbrandmeister Reinhold Siegner auch die zahlreichen Lehrgangsangebote für das Jahr 2007 an, wobei er der Schulung für Brandbekämpfung bei Biogasanlagen einen sehr hohen Stellenwert einräumte. Am Schuss seiner Ausführungen freute er sich, den sechs verdienten aktiven Feuerwehrmännern Hubert Baur, Valentin Christel, Wolfgang Dirr, Raimund Sauter, Leonhard Waldmann und Karl Wall das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber anstecken zu dürfen.

Unter dem Punkt Wünsche und Anträge bezog Bürgermeister Däubler noch einmal Stellung zum Thema Mehrzweckfahrzeug. Er betonte, dass aus dem ursprünglich anvisierten Mannschaftsfahrzeug ein Mehrzweckfahrzeug wurde und die Anschaffungskosten von rund 40 000 Euro zu einigen Diskussionen im Gemeinderat führten. Da eine Anschaffung des Fahrzeuges nicht zuletzt durch einen Zuschuss von 7500 Euro durch den Feuerwehrverein Großkötz zustande kam, obliege die Erstnutzung des Fahrzeuges der Feuerwehr Großkötz. Jedoch stehe im Bedarfsfall nach Rücksprache mit den Großkötzern auch den anderen Ortsteilfeuerwehren das Mehrzweckfahrzeug zur Verfügung.

Als weiteren Punkt erläuterte er, dass Kötz als Probemessstelle für den Landkreis in einem etwaigen Katastrophenfall im Kernkraftwerk Gundremmingen auserkoren wurde. Damit verbunden komme auf die Großkötzer Wehr die Aufgabe zu, im Katastrophenfall etwaige Proben, die bereits verpackt wurden, zu sortieren und zur Abholung an übergeordnete staatliche Stellen bereitzustellen. Nähere Einzelheiten werden mit der Gemeinde und der Feuerwehr noch geklärt werden.

In der anschließenden Generalversammlung begrüßte Vorsitzender Martin Wiedemann die Anwesenden. Kassierer Andreas Dexle gab Auskunft über die gute Finanzlage des Vereins. Die zahlreichen, jährlichen Vereinsaktivitäten führte der Schriftführer in seinem Jahresbericht auf. Im Anschluss erteilte die Versammlung dem Vorstand einstimmig die Entlastung. Vorsitzender Martin Wiedemann konnte erstmals zahlreiche langjährige Vereinsmitglieder ehren So bedankte er sich mit einer Urkunde und kleinen Präsenten bei Josef Hartmann für 30-jährige, bei Karl Mayer und Willi Woithe für 40-jährige und bei Johann Brandner, Siegfried Christel, Anselm Kober, Leonhard Kreis, Engelbert Schwegler und Zwerger Karl für 60-jährige Mitgliedschaft im Feuerwehrverein Großkötz

In seinem Ausblick auf die Aktivitäten im Jahr 2007 lud Wiedemann ein, an der als Tagesausflug organisierten Floßfahrt auf der Isar am 15. Juli teilzunehmen.

Aus der GZ vom 07.02.07

62 Wehrleute für Einsatz bereit

gv Hauptversammlung der Dürrlauinger Floriansjünger: 800 Stunden für den Ernstfall geübt

In einem Rettungseinsatz war die Freiwillige Feuerwehr Dürrlauingen im vergangenen Jahr nicht gefordert. Die Aktiven rüsteten sich aber in zusammen fast 800 Übungsstunden für den Ernstfall. Das gab 1. Kommandant Wolfgang Marz bei der Jahreshauptversammlung des Feuerwehr-Musikvereins Dürrlauingen bekannt.

Marz berichtete in der Dienstversammlung von 62 aktiven Mitgliedern der Dürrlauinger Feuerwehr, davon 53 in der aktiven Wehr und 9 in der Jugendfeuerwehr. Peter Eberhardinger, Andreas Kohlöffel, Matthias Spring und Tobias Vogg konnten in die aktive Wehr übernommen werden.

Die Wehr hatte 2006 zum Glück nur wenige Einsätze: zweimal technische Hilfeleistung und zwei Sicherheitswachen. Um trotzdem jederzeit für den Ernstfall gewappnet zu sein, leisteten die Aktiven 775 Übungsstunden, dazu kommen noch 128 Gerätewartstunden und 68 Stunden für die Wartung der Atemschutzgeräte.

Die Mitglieder besuchten auch diverse Lehrgänge. Darunter waren ein Truppmannlehrgang sowie ein Lehrgang über Brandbekämpfung an Photovoltaik- und Solaranlagen. Peter Pfaller besuchte außerdem das Brandhaus in Würzburg. Alle Weiterbildungen wurden mit Erfolg bestanden.

Die Gemeinde stattete die Dürrlauinger Floriansjünger im vorigen Jahr mit neuen Atemschutzgeräten aus, da für die alten keine Ersatzteile mehr lieferbar waren. Hierbei entschied man sich, keine neuen Kohlefaserflaschen für die Atemluft anzuschaffen, sondern die alten Stahlflaschen weiterzuverwenden. Dadurch sparte sich die Gemeinde über 6000 Euro.

Kreisbrandrat Spiller lobte die Wehr für ihre vielen kulturellen Aktivitäten und Übungen. Er dankte auch für die Teilnahme an der Beerdigung von Ehrenkreisbrandmeister Honold. Auch informierte er die Versammlung über die neuen Schulungsangebote für Feuerwehren, aber auch für die Sachbearbeiter der Gemeinden, damit diese das Feuerwehrwesen und die damit verbundenen Kosten besser verstehen können. Zum Schluss appellierte er noch, dass die ohnehin schon gute Zusammenarbeit mit den Ortsteilwehren weiter gestärkt werden müsse, damit die Einsatzfähigkeit auch am Tage gewährleistet ist. Spiller richtete seinen Aufruf auch an Frauen, die die Feuerwehren genauso wie ihre männlichen Kollegen unterstützen könnten.

In der anschließenden Jahreshauptversammlung des Feuerwehr-Musikvereins wurden neben den üblichen Tagesordnungspunkten Peter Wiedemann und Markus Mader als neue Kassenprüfer gewählt. Der Dirigent Michael Kling verfügt in der Kapelle über 20 aktive Musiker und fünf in Ausbildung. Neueinsteiger konnte er allerdings im vergangenen Jahr nicht für die Musikausbildung gewinnen.

Auch Ehrungen wurden vorgenommen: Hermann Glocker-Klein erhielt eine Auszeichnung für 60 Jahre Mitgliedschaft im Verein.

Johann Schlosser und Rudolf Brenner wurden für 40 Jahre, Karl-Heinz Dischinger und Johann Hesse für 25 Jahre Vereinstreue geehrt. Alfred Huber bekam eine Ehrung für zehnjähriges aktives Musizieren in der Blasmusik.

Aus der GZ vom 21.02.07

Feuerwehrauto nach nach neun Monaten da

gv Einweihung beim Dorffest

Die Freiwillige Feuerwehr Winterbach musste neun Monate nach Gemeinderatsbeschluss bis zur Auslieferung ihres neuen Feuerwehrautos warten. Doch nun können die Floriansjünger ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) einsetzen. Die Einweihung findet beim Dorffest am 24. Juni statt. Bei der jüngsten Dienst- und Generalversammlung wurden zahlreiche Kameraden für ihren langjährigen Dienst ausgezeichnet: 30 Jahre: Leonhard Kimm, Manfred Kimm, Narziß Strehle sowie Martin Keller. 25 Jahre: Karl Abold und Herbert Hämmerle.

Aus der GZ vom 02.03.07

Neue Kommandanten für Hausener Wehr

hausen Manuel Fischer und Valentin Dauner führen die Löschtruppe

Bei der Dienstversammlung der Hausener Feuerwehr stand diesmal der Kommandantenwechsel im Vordergrund, da Josef Konrad sein bisheriges Amt in jüngere Hände legte. Gut vorbereitet, waren schnell mit Manuel Fischer und Valentin Dauner Nachfolger gefunden, sodass der Weiterbestand der inzwischen auf 18 Aktive und drei Anwärter zusammengeschrumpften Löschtruppe weiter gesichert ist. Erfreulich ist dabei, dass seit kurzem auch jüngere Frauen beim Dienst am Nächsten mitwirken und bereits erfolgreich eine Trupp-Mann-Ausbildung abgeschlossen haben.

Der scheidende Kommandant - 18 Jahre im Amt - ließ in seinem Rechenschaftsbericht in Kurzform noch einmal die Ereignisse in Hausen während seiner Amtszeit Revue passieren. Zwei größere Brände, einer davon mit tödlichem Ausgang, mehrere Unfälle und zumeist Straßenabsicherungen waren dabei zu verzeichnen. Aber auch frohe Stunden bei Festen, Ausflügen und Brauchtumspflege gehörten zum Repertoire der Floriansjünger.

Im abgelaufenen Jahr hatte Hausens Löschtruppe zwölf Übungen und eine Einsatzübung zur Brandschutzwoche vorzuweisen. Neben diversen Verkehrsabsicherungsmaßnahmen wurde auch die Brauchtumspflege aufrechterhalten. Der Vereinsausflug zusammen mit den Ellzeer Feuerwehrkameraden führte in die Landeshauptstadt München zur Allianz-Arena und dem Flughafen, wo die dortige bestens ausgerüstete Flughafenfeuerwehr in Augenschein genommen werden konnte. Vier Feuerwehrkameraden verbrachten ihren Urlaub im Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmain.

Bürgermeister Karl Schlosser wie auch Kreisbrandrat Robert Spiller dankten dem scheidenden Kommandanten Josef Konrad, der weiterhin aktiv seinen Dienst versehen wird, für die geleistete Arbeit und wünschten den beiden jungen Nachfolgern viel Erfolg. Die Feuerwehraktiven - so Kreisbrandrat Robert Spiller - seien nicht nur für den Brandschutz zuständig, die immer öfter auftretenden Naturkatastrophen verlangten auch eine Reihe von Hilfeleistungen, für die der Feuerwehrmann von heute gerüstet sein müsse, was nicht ohne die entsprechende gründliche Ausbildung gehe. Er appellierte an alle, die örtliche Feuerwehr zu unterstützen und nach Möglichkeit auch aktiv mitzumachen.

Im Kassenbericht der anschließenden Mitgliederversammlung wies Johann Andelfinger auf geordnete Kassenverhältnisse hin und einer Entlastung des Vorstands stand nichts im Wege.

Bürgermeister Karl Schlosser fungierte anschließend als Wahlleiter und brachte die Neuwahlen zügig voran. Als 1. Vorsitzender erhielt für weitere sechs Jahre Konrad Daiber das einstimmige Vertrauen. Ebenso sein Stellvertreter Adolf Rittler. Klare Ergebnisse erzielten auch Johann Andelfinger als Kassier und Josef Konrad, der den zuletzt verwaisten Schriftführerposten übernimmt.

Im Programm für das Jahr 2007 sind vorerst gesellige Veranstaltungen und die Erhaltung des Brauchtums verankert.

Ehrungen gab es zum Schluss für langjährige Aktive, wobei Kreisbrandrat Robert Spiller Christian Hieber und Josef Paul für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit mit Verbandsnadel und Urkunde auszeichnete.

Für 25 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr wurden die drei Feuerwehrmänner Josef Konrad, Matthäus Botzenhart und Franz Schlecker geehrt.

Aus der GZ vom 03.03.07

Ehre für ein halbes Jahrhundert

gv Echlishauser Wehr ehrte

In der jüngsten Dienst- und Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Echlishausen wurden zahlreiche Floriansjünger für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt.
Für 40 Jahre Treue zur Feuerwehr Echlishausen: Helmut Singer, Wolfgang Hein, Hors Szorys, Georg Eisenlauer und Günter Rohrhirsch Geehrt wurde auch Manfred Singer für 40 Jahre Tätigkeit als Kassierer. Zum Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Echlishausen wurde Ludwig Herbst für 50 Jahre Mitgliedschaft ernannt.

Aus der GZ vom 10.03.07

Feuerwehr zieht eine positive Bilanz

gv Jahreshauptversammlung in Hagenried

Die Freiwillige Feuerwehr Hagenried hielt vor kurzem ihre Jahreshauptversammlung ab. Rückblick und Ausblick standen dabei im Vordergrund. Überdies gab es Ehrungen. Bürgermeister Hartl würdigte die Leistungen der Feuerwehr.

Vorstand Franz Veit eröffnete die Versammlung im Gasthaus Stegmann. Er begrüßte den Kreisbrandinspektor Wolfgang Härtl und Bürgermeister Anton Hartl. Veit blickte in seinem Bericht zurück auf die vielfältigen Aktivitäten der vergangenen Monate. Im Jahr 2006 wurde an der Primiz in Burtenbach teilgenommen, ebenso am Umzug beim Bezirksmusikfest in Münsterhausen, am Kirchenzug anlässlich des 130-jährigen Jubiläums bei der FFW Oberrohr . Überdies wurde ein Fest zum 50-jährigen Jubiläum der alten Feuerwehr-Pumpe abgehalten.

Was steht an im Jahr 2007: Es wird wieder an der Umweltschutzwoche teilgenommen (Samstag, 31. März). Ein Maibaum wird gemeinsam mit dem Heimatverein Hagenried vorbereitet und aufgestellt. Das Maibaumfest findet am Montag, 30. April statt. Am 14 Juli ist ein Treffen mit der Partnerfeuerwehr Kulmain bei der Feuerwehr in Pötmes geplant. Am Samstag und Sonntag 21./22. Juli findet wieder das Hagenrieder Dorffest statt. Die Band "White Shadows" wurde für den Samstag engagiert. Der Sonntag beginnt mit Kirchenzug und Gottesdienst in der Festhalle. Anschließend Mittagessen, Kaffee und Kuchen am Nachmittag und Festausklang ab 19 Uhr. Zur Unterhaltung spielen am Sonntag die Musikvereine Kemnat und Münsterhausen.

Dann gab der Kommandant seinen Bericht ab. Die Wehr hat insgesamt 49 Mitglieder, davon 31 aktive Männer, zwei aktive Frauen und 16 passive Mitglieder. Der Kommandant lobte den guten Übungsbesuch und blickte zurück in das vergangene Jahr: 2006 wurden 13 Übungen und zwei Großübungen mit Nachbarwehren abgehalten. Zu drei Bränden und einem Verkehrsunfall musste die Wehr ausrücken. Es wurden zwei Funkgeräte, sowie diverse Schläuche und zwei neue Überdruckventile beschafft. Der Kommandant bedankte sich bei der Marktgemeinde für die Finanzierung der Geräte. Am Feuerwehrgerätehaus wurden eine Treppe angebracht, die Tore gestrichen, und zusätzliche Lichtröhren installiert. Außerdem wurden an den Hydranten Schilder angebracht. Am 7. Mai findet eine Inspektion statt. Der Übungsplan für 2007 wurde ausgeteilt.

Die Kasse wurde von Josef Veit vorgelegt. Die Kassenprüfer bescheinigtem den Kassierer eine ausgezeichnete Kassenführung und beantragten die Entlastung von Vorstandschaft und Kassierer. Vorstand und Kassierer wurden dann einstimmig von der Versammlung entlastet. Die bisherigen Kassenprüfer Wolfgang Mansky und Andreas Maier jun. wurden wieder für zwei Jahre gewählt.

Kurzer Rückblick

Kreisbrandinspektor Wolfgang Härtl gab einen kurzen Rückblick über die vielen verschiedenen Einsatzbereiche der Feuerwehren in 2006: Einsätze aufgrund der Vogelgrippe, Einsätze während des Schneechaos im März. Härtl bemerkte, dass eine Absicherung von Prozessionen und Umzügen sehr wichtig sei. Diese Aufgabe werde meist von den Feuerwehren zusammen mit der Polizei übernommen. Der Kreisbrandinspektor erwähnte außerdem, dass bei der Ausbildung das Verhalten bei Unfällen in Biogasanlagen verstärkt zu berücksichtigen sei. Im Jahr 2007 werden die Richtlinien für die Abnahme der Leistungsprüfung geändert. Damit soll mehr Bezug zur Praxis erreicht werden.

Härtl nahm dann die Ehrungen vor. Für 25 Jahre aktive Dienstzeit wurde Franz Veit ausgezeichnet. Er war viele Jahre als Gruppenführer tätig. Außerdem ist er seit 1991 erster Vorstand der Wehr. Alois Mayer erhielt eine Urkunde und die Feuerwehrehrennadel in Silber. Alois Mayer war von 1987 bis 1993 2. Kommandant. Anschließend war er zwölf Jahre bis 2005 1. Kommandant. Seit 2005 ist er Beisitzer in der Vorstandschaft. Härtl bedankte sich bei den Geehrten für ihr Engagement in den zurückliegenden Jahren und wünscht auch für die Zukunft viel Erfolg, da beide weiterhin aktiv in der Wehr und Vorstandschaft tätig sind. Anschließend bedankte sich auch Bürgermeister Hartl bei den Geehrten und der gesamten Wehr für die gute Zusammenarbeit.

Nach Gerätehaus auch neues Fahrzeug

gv Bürgermeister Ewald Schmid überrascht die Mindelzeller Feuerwehr

Generalversammlungen mit solch guten Nachrichten würden sich Kommandant Martin Salvamoser und Vorsitzender Michael Miller immer wünschen. Dies sagten beide nach dem Bürgermeister Ewald Schmid nicht nur die baldige Fertigstellung des neuen Gerätehauses mit integriertem Musikerheim angekündigte und zur Überraschung aller auch noch den Kauf eines neuen Löschfahrzeuges für 2007 in Aussicht gestellt hatte.

Vereinsvorsitzenden Michael Miller ging auf die Aktivitäten des 80 Mitglieder zählenden Feuerwehrvereins ein. Er erinnerte unter anderem an den erstmals gemeinsam mit Schützen und Gartenbauverein abgehaltenen Faschingsball sowie den zweitägigen Skiausflug nach Imst. Das Aufstellen des Maibaumes wurde von einer Abordnung des Musikvereins umrahmt, wofür sich Miller bedankte. Abordnungen nahmen an den Feuerwehrfesten in Niederraunau, Deisenhausen, Oberrohr und Traunried teil. Etliche Löschmänner waren auch beim Dienstjubiläum von Bürgermeister Schmid und der Hochzeit von Kamerad Martin Miller dabei. Das Aufstellen des Christbaumes beim alten Gerätehaus und die Durchführung des Nikolausbesuchs gehören bereits zur Tradition. Hier dankte Vorstand Miller der heimischen Geschäftswelt für das Sponsern der Päckchen.

Im Zuge des Neubaus des Gerätehauses fanden 19 Vorstandssitzungen statt. Mit viel Lob bedachte der Vorstand die zwanzig Helfer, die rund 450 ehrenamtliche Stunden geleistet hätten. Abschließend dankte Miller seinen Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit, Bürgermeister Ewald Schmid für das stets offene Ohr in Sachen Feuerwehr und nicht zuletzt allen Mitgliedern und aktiven Feuerwehrleuten für das harmonische Miteinander.

Kommandant Martin Salvamoser sprach von fünf Einsätzen: Bei einem gemeldeten Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Mindelzell wurde durch die Polizei Großalarm ausgelöst. Es stellte sich aber heraus, dass in der betroffenen Scheune erst ein Feuer im Entstehen war, der von der Ortswehr bis zum Eintreffen auswärtiger Hilfskräfte bereits gelöscht war. Bei den vier technischen Hilfeleistungen galt es eine Ölspur sowie Schnee- und Sturmschäden zu beseitigen.

Die 33-köpfige Wehr, von denen zehn eifrige junge Damen sind, absolvierte 17 gut besuchte Übungen. An allen habe Erich Rampp teilgenommen, wofür der Kommandant dankte. Es fanden auch drei Großübungen mit den drei Gemeindewehren statt. Hier wurde das Zusammenspiel aller Löschmänner geübt, was bestens klappte. Eine Alarmübung der Inspektion fand in Edenhausen statt, eine Funkübung rundete den Ausbildungsplan ab. In Mindelzell, so Salvamoser weiter, wurde auch 2006 auf eine fundierte Aus- und Weiterbildung besonderer Wert gelegt. Mit dem Dank an alle Feuerwehrler schloss der Kommandant. Seit zwei Jahren gibt es eine Gruppe, die aus elf Jugendlichen besteht und recht aktiv ist, sagte Jugendwart Martin Miller. Diese absolvierte 16 Übungen. Bei allen war Michael Ott dabei, entschuldigt fehlte einmal Sebastian Konrad und dreimal Christian Ullmann. Zusätzlich machte die Jugendgruppe auch die Hälfte der Gesamtübungen mit, wofür sich der Jugendwart bedankte.

Kreisbrandmeister Martin Mayer dankte allen für die geleistete Arbeit. Lobend hob der die vielen Übungen und die Förderung des Nachwuchses hervor. Danach erläuterte er die neue Feuerwehr-Dienstvorschrift, die am 1. April 2007 in Kraft tritt.

Aus den MSN vom 06.03.07

Um die Feuerwehr verdient

gv Muttershofener Wehr ehrt Vorstandsmitglieder

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde der Freiwilligen Feuerwehr Muttershofen, ehrte der 1. Vorsitzende Michael Leitenmaier drei ausscheidende Mitglieder der Vorstandschaft. Wolfgang Gasteiger war sechs Jahre lang 2. Kommandant anschließend sechs Jahre 1. Kommandant sowie zeitgleich 2. Vorstand, somit war er 12 Jahre lang Mitglied in der Vorstandschaft. 24 Jahre lang Bernhard Leitenmaier wurde für insgesamt 24 Jahre Mitglied in der Vorstandschaft geehrt, davon war er neun Jahre als Beisitzer und 15 Jahre als Kassierer tätig. Kreisbrandmeister Eduard Hillenbrand gehörte der Vorstandschaft 39 Jahre an. 33 Jahre führte er als 1. Kommandant die aktive Wehr, zeitgleich leitete er für sechs Jahre die Geschicke des Vereins als 1. Vorsitzender. Im Anschluss brachte er sein Fachwissen sechs Jahre
als Beisitzer ein.
Vorstand Leitenmaier dankte den ausscheidenden Vorstandschaftsmitgliedern und überreichte eine Urkunde und ein Geschenk. Die neue Vorstandschaft wurde wie folgt gewählt: 1. Vorstand: Michael Leitenmaier, 2. Vorstand: Walter Gasteiger, 1. Kommandant: Stefan Wagner, 2. Kommandant: Johannes Wagner, Kassierer: Helmut Böck, Schriftführerin: Doris Leitenmaier, Beisitze: Peter Hartmann, Georg Stammel und Franz Schwarz.

Aus den MSN vom 06.03.07

Jugendwart wird Zweiter Kommandant

gv Feuerwehr Hochwang hat ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr hinter sich

Die Neuwahl von Florian Merkle zum Zweiten Kommandanten sowie mehrere Ehrungen bildeten die Höhepunkte der Dienst- und Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hochwang im Musikheim Hochwang. Walter Bader wurde zudem für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr durch Kreisbrandinspektor Hillmann ausgezeichnet.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Hans Klement führte Kommandant German Beh aus, dass im vergangenen Jahr 31 Feuerwehrdienstleistende der Hochwanger angehörten. In Ausbildung befanden sich elf Feuerwehranwärter. Zu sechs Einsätzen wurde die Wehr im Jahr 2006 gerufen, darunter im Mai ein schwerer Verkehrsunfall auf der B16 zwischen Kleinkötz und Hochwang und im Dezember ein Zimmerbrand. Es wurden 14 Übungen abgehalten und zahlreiche Veranstaltungen besucht, unter anderem die Verbandsversammlung in Offingen und eine Unterkreisbesprechung in Leipheim.

Umbau am Feuerwehrhaus

Den Lehrgang für Atemschutzgeräteträger besuchten German Beh, Martin Gelfert, Florian Merkle und Fabian Albrecht. Bürgermeister Hans Klement informierte über den Stand des Verfahrens hinsichtlich der Beschaffung eines neuen Löschfahrzeuges und dass damit aufgrund von gesetzlichen Vorgaben eventuell ein An- oder aber Umbau des Feuerwehrgerätehauses notwendig werden könnte.

Jugendwart Florian Merkle berichtete, dass der Jugendgruppe im abgelaufenen Jahr elf Jugendliche angehörten. Es konnten fünf Neuzugänge und drei Übertritte in die aktive Wehr verzeichnet werden. Bei sehr gutem Übungsbesuch wurden mit diesen Jugendlichen 19 Übungen abgehalten. Die Jugendgruppe nahm erfolgreich mit drei Teilnehmern am Wissenstest anlässlich des Kreisjugendfeuerwehrtages in Thannhausen teil und war beim Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr in Niederraunau vor Ort.

Bei der anschließenden Neuwahl des Zweiten Kommandanten wurde Florian Merkle mit einer eindeutigen Mehrheit gegenüber dem Kandidaten Thorsten Müller gewählt. Merkle wird die Jugendgruppe bis zum Dienstantritt eines Nachfolgers weiterhin stellvertretend betreuen. Bürgermeister Hans Klement bedankte sich beim scheidenden 2. Kommandanten Martin Miller für dessen zwölfjährige Amtszeit und die darin geleisteten Dienste. Er überreichte ihm ein kleines Präsent der Stadt Ichenhausen. Miller scheidet aus privaten Gründen aus seinem Ehrenamt aus. In seinem Grußwort ging Kreisbrandinspektor Hillmann insbesondere auf die Wichtigkeit einer fundierten Ausbildung im Feuerwehrdienst ein und rief auf, weiterhin die angebotenen Lehrgänge zu besuchen. Im Anschluss daran zeichnete er Walter Bader für 40 Jahre aktiven Dienst mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold aus.

Ehrungen

Vereinsvorsitzender Anton Miller berichtete in der anschließenden Mitgliederversammlung über einen momentanen Stand von 152 Mitgliedern. Er informierte über die verschiedenen Aktivitäten des Vorstands und der Mitglieder im abgelaufenen Jahr. Besonders ging er auf das Aufstellen des Dorfmaibaumes und das gemeinsame Weinfest mit dem Kameraden- und Soldatenverein Hochwang ein. Ehrungen für folgende Mitglieder überreichte der Vorsitzende für deren langjährige Treue zum Verein: Peter Persch und Roland Wiedemann (25 Jahre); Walter Bader (40 Jahre) sowie Rudolf Hopp sen. und Erwin Meisel für 50 Jahre.

Aus der GZ vom 14.03.07

Kleinkötzer Feuerwehrler haben viel geleistet

gv Viel geleistet haben die Kleinkötzer Feuerwehrler im vergangenen Jahr. Kommandant Werner Laumer berichtete über zahlreiche Einsätze, Übungen und Lehrabende. Bei der turnusmäßigen Inspektion konnte die Wehr mit einer vorbildlichen Leistungsabnahme ein sehr gutes Ergebnis einfahren. Jugendwart Michael Käufl berichtete ebenfalls über ein sehr erfolgreiches Jahr für die gemeinsame Feuerwehrjugend Ebersbach/Kleinkötz. Mit 19 Anwärtern gehört die Jugendfeuerwehr zu den größten im Landkreis. So wurden neben den Übungen zahlreiche Freizeitaktivitäten veranstaltet. Angesprochen wurde auch das Problem mit der neuen Führerscheinregelung, das heißt, dass die Jüngeren keine Erlaubnis zum Fahren eines Feuerwehrautos ab 3,5 Tonnen Gesamtgewicht besitzen, was in Kleinkötz und bei fast allen Feuerwehren der Fall ist. Hauptthema an diesem Abend war der Neubau des Feuerwehrhauses. Die Renovierungsarbeiten werden zu einem großen Teil von den Feuerwehrlern selbst erledigt. In nur fünf Samstagen haben die Männer den kompletten Altbau (Teil des neuen Feuerwehrhauses) entkernt und vorbereitet für den Aufbau (die GZ berichtete). Vorsitzender Meinrad Gast bedankte sich für die rege Teilnahme an den Renovierungsarbeiten. Besonderer Dank galt auch Joachim Behr, der für die Arbeiten die Baumaschinen zur Verfügung stellte. Ludwig Pröbstle erhielt das silberne Kreuz als Anerkennung für 25-jährigen Dienst bei der Feuerwehr. Unser Bild zeigt (von links) Jugendwart Michael Käufl, Kommandant Werner Laumer, Jubilar Ludwig Pröbstle, stellvertretender Kommandant Albert Schöffel und Vorstand Meinrad Gast.

Aus der GZ vom 14.03.07

Nachbarfeuerwehren harmonieren immer besser

gv Glöttweng und Landensberg arbeiten gut zusammen

Immer besser harmonieren die beiden Feuerwehren von Glöttweng und Landensberg miteinander. Bei der Jahreshauptversammlung lobte Kommandant Josef Joas die fruchtbare Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde. Erstmals bestand mit Doris Steinle eine junge Frau alle Leistungsabzeichen, die es im Feuerwehrdienst zu erreichen gibt.

Über eine "volle Wirtsstube" mit 35 Personen freute sich der Vorsitzende Josef Ruder bei der Jahreshauptversammlung. 2. Bürgermeister Fritz Grasberger überbrachte den Dank der Gemeinde für den erkrankten 1. Bürgermeister Wolfgang Thurner.

Voll im Griff hat der Kommandant seine 23 aktiven Feuerwehrkameraden. In 14 Übungen wurde für den Ernstfall geübt. Die sieben Jugendfeuerwehrler erhielten in fünf Übungen den ersten Schliff. Ausgerechnet der jüngste Teilnehmer, Andreas Mayr, verletzte sich während des Leistungsabzeichens bei der Prüfung unglücklich und musste in ärztliche Obhut. Dagegen schaffte die Frau des Gerätewartes, Doris Steinle, problemlos auch die letzte Hürde für die höchste Feuerwehrauszeichnung. Zu einem Brandfall musste nicht ausgerückt werden. Das örtliche Autohaus Steppe stellte für Übungszwecke ein paar Schrottautos zur Verfügung. "Hier haben wir die Bergung von Verletzten geübt", berichtete Kommandant Josef Joas. Bei einer Großübung im Kindergarten Roßhaupten wunderte er sich, "wie täuschend echt" die "Verletzten" geschminkt waren.

Übungen klappten problemlos

Gleich viermal übten die Floriansjünger mit den Landensberger Kollegen. Auch die Übungen der drei Atemschutzgruppen klappten problemlos. Eine gemeinsame Fahrt zur Flughafenwehr nach München rundete die Vorbildliche Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde ab.

Der Vereinsvorsitzende Josef Ruder erwähnte in seinem Bericht ein "Backofenfest", die Bewirtung bei der Eröffnung des Barfußparks, einen gut besuchten Faschingsball und eine gelungene Dorfweihnachtsfeier. Kreisbrandmeister Walter Bayer überreichte das FFW-Ehrenzeichen an die Feuerwehrmänner Erwin Schwab und Raimund Steppe für 25 Jahre aktiven Dienst.

Aus der GZ vom 16.03.07

Neue Führung und neues Fahrzeug

gv Roland Boner ist jetzt Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Denzingen

Roland Boner ist neuer Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Denzingen. Neu ist außerdem das Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank, das jetzt in Betrieb genommen wurde. Schon vor Beginn der Dienst- und Mitgliederversammlung der Wehr konnte das neue Fahrzeug besichtigt werden. Was jetzt noch fehlt, ist eine zweite Toilette im Feuerwehrhaus.

Die Wahl der Kommandanten leitete Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. Einstimmig wählten die Mitglieder Roland Boner zum neuen 1. Kommandanten und Anton Mayer zum 2. Kommandanten. Jauernig wünschte ihnen für anstehende Entscheidungen ein glückliches Händchen.

Kommissarisch hatte Roland Boner die Leitung der Wehr schon im November 2006 übernommen. In seinem Tätigkeitsbericht ließ er die vier Einätze des vergangenen Jahres Revue passieren. Zwei davon waren Verkehrssicherungsmaßnahmen bei Veranstaltungen. Einmal musste die Wehr anrücken, um zwei Baukräne, die sich verhakt hatten, abzusichern. Bei einem Einsatz im September hatte ein Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war gegen eine Walze geprallt. Außerdem wurden viele Übungen abgehalten.

Ebenfalls aktiv war die Jugendgruppe. Einige Mitglieder mussten zwar an die aktive Wehr abgeben werden, es kamen aber auch neue Jugendliche hinzu. Die Gruppe hatte an einigen Jugendveranstaltungen, unter anderem am Zeltlager des Landkreises teilgenommen. Im vergangenen Jahr legten sie verschiedene Stufen des Wissenstests und der so genannten Jugendflamme ab. Erstmals hatte die Jugendgruppe eine Adventsfeier für die Öffentlichkeit veranstaltet.

Bei der anschließenden Mitgliederversammlung des Feuerwehrvereins stellte Kommandant Boner das neue Feuerwehrfahrzeug vor. Die Feuerwehr Denzingen hatte das Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank im Dezember von der Stadt Günzburg bekommen. Es ist ein Renault Master mit einem Aufbau der Firma Rosenbauer. Das Fahrzeug besitzt einen 1000-Liter-Wassertank und Atemschutzgeräte und ist mit einigem Sonderzubehör ausgestattet. Einen Wunsch hatte der neue Kommandant Roland Boner bei der Mitgliederversammlung noch: Eine zweite Toilette soll ins Feuerwehrhaus. Weil zwölf Frauen bei der Feuerwehr aktiven Dienst leisten, sei eine weitere Toilette dringend notwendig. Der Kommandant bat Jauernig darum, sich dem Problem anzunehmen, sobald wieder Mittel für die Feuerwehr zur Verfügung stehen.

Bei den Neuwahlen wurden die bisherigen Kassenprüfer Wilhelm Hußlein und Thomas Barner bestätigt. Als neue Jugendwarte wurden Stefan Wagner und Angela Faber bestimmt. Neuer Gerätewart ist Thomas Schroweg. Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Rudolf Rötzer vom Kreisbrandmeister Albert Müller geehrt. Müller lobte die Tätigkeiten der Wehr, insbesondere der Jugendgruppe. Auch bei der Mitgliederversammlung wurde über viele Aktivitäten berichtet, wie beispielsweise den Faschingsball, das Maibaumfest oder das traditionelle Stadelfest sowie die Adventsfeier.

Aus der GZ vom 17.03.07

Kommandant ist auch Vorsitzender

gv Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Silheim mit Neuwahlen

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Silheim übernimmt Kommandant Alexander Kast jetzt auch den Vorsitz des Vereins. Neu gewählt wurde auch der 2. Kommandant Jörg Schneider. Insgesamt waren 45 Aktive und Vereinsmitglieder bei der diesjährigen Generalversammlung dabei.

Bürgermeister Robert Strobel (CSU) begrüßte die Aktiven und die Vereinsmitglieder zur Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Silheim. Es standen Neuwahlen auf dem Programm. Dabei wurde der 1. Kommandant Alexander Kast im Amt bestätigt. Der bisherige 2. Kommandant Thomas Schmitt stellte sich nach 18 Jahren nicht mehr zur Wahl. Sein Nachfolger wurde Jörg Schneider. Kreisbrandmeister Albert Müller überbrachte den Anwesenden Grüße von der Inspektion Günzburg. Er ehrte Harald Knaier für seine 25-jährige aktive Dienstzeit. Müller überreichte ihm das Ehrenzeichen in Silber und eine Urkunde. Weiterhin wurde Magnus Knaier für seine 20-jährige aktive Dienstzeit geehrt. Alfred Hoger wurde nach 37-jähriger aktiver Dienstzeit in den passiven Stand verabschiedet.

Dank für 18 Jahre

Bei der anschließenden Vereinsversammlung zog der Vorstandsvorsitzende Franz Heinz Bilanz. Er berichtete über zahlreiche Einsätze bei der Brauchtumspflege, wie beispielsweise beim Dorffest, Maibaumstellen, Funkenfeuer und Christbaumsingen. Außerdem verabschiedete er drei Vorstandsmitglieder. Heinz dankte Anton Dirr für 18 Jahre, Johannes Knaier für zwölf Jahre und Tobias Knaier für sechs Jahre Vorstandsarbeit.

Bei den Neuwahlen des Vereins stellte Franz Heinz sich nicht mehr zur Verfügung. Dem scheidenden Vorsitzenden dankte der stellvertretende Vorsitzende Alois Denzel für seine zwölfjährige Vorstandstätigkeit.

Als Nachfolger des 1. Vorstandssvorsitzenden wurde Alexander Kast gewählt. Sein Stellvertreter wurde Alois Denzel, Kassierer Harald Knaier, Schriftführer Walter Römisch, Gerätewart Wolfgang Wolf, Fahnenträger Alois Jehle jun. und Beisitzer wurden Jürgen Berchtold, Thomas Schmitt, Dirr Martin, Marcus Knoblich und Roland Windeisen.


Aus der GZ vom 20.03.07

Turbulente Wahlen bei der Feuerwehr

gv Landensberg: Michael Kraft überraschend zum zweiten Kommandanten gewählt

Landensberg (zg).

Einen unerwarteten Wahlausgang erlebten 32 Teilnehmer der Jahreshauptversammlung der Landensberger Feuerwehr. Zum neuen zweiten Kommandanten wurde überraschend Michael Kraft gewählt. Den Vereinsvorsitz hat jetzt Thomas Gwaltsleiter inne. Kreisbrandinspektor Huber Krimbacher kritisierte das Wahlverhalten einiger Kandidaten.

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Die anstehenden Wahlen wurden vom "alten" Vorstand vier Tage vor der Versammlung vorbereitet und besprochen. Der bisherige Kommandant Ulrich Felber (52) ließ sich nochmals "breitschlagen" und kandidierte erneut. Er forderte mehr Übungseifer und Unterstützung durch die aktive Wehr. Kaum gewählt, erlebte er jedoch eine Überraschung.

Zwei Kandidaten sprangen trotz Zusage von einer Kandidatur ab und schlugen andere Personen vor. Kreisbrandinspektor Hubert Krimbacher tadelte: "Das ist keine Vertrauensbasis gegenüber einem langjährigen Kommandanten. Eine aktive Wehr darf einen Kommandanten nicht hängen lassen." Überraschend wurde daraufhin der junge Michael Kraft zum stellvertretenden Kommandanten gewählt.

Amt zur Verfügung gestellt

Bürgermeister und Vereinsvorsitzender Wolfgang Thurner stellte sein Amt zur Verfügung. Sein Vater ist seit einigen Wochen "schwerst pflegebedürftig". Auch die folgende Wahl von Thomas Gwaltsleiter zum Vereinsvorsitzenden galt als "Überraschung". Die weiteren Wahlergebnisse: 2. Vorsitzender Sven Tull (neu), Schriftführer Simone Felber (neu), Kassierer Herbert Baumeister, Kassenprüfer Josef Knöpfle und Hermann Ritter, Jugendwarte Thomas Rößle und Andreas Stöckle, Gerätewart Edmund Freitag (neu), Beisitzer Anton Lipp, Stefan Egger, Johann Kraft und Steffi kraft (neu).

Kommandant Ulrich musste im vergangenen Jahr viermal zu "Ernstfällen" ausrücken lassen (Hochwasser und Verkehrsunfall). Jahreshöhepunkt war die Übergabe des modernen TSF-Feuerwehrautos an die Floriansjünger. Gemeinsam mit Feuerwehrkollegen aus Glöttweng wird der Atemschutzeinsatz geübt. Eine vorbildliche Jugendarbeit verrichteten Thomas Rößle und Andreas Stöckle mit sieben jungen Feuerwehraktiven. Kassierer Herbert Baumeister freute sich über Gewinne aus allen Vereinsaktivitäten und überwies eine Spende an die örtliche Kirchenverwaltung für die Kirchenrenovierung.

Kreisbrandinspektor Hubert Krimbacher redete freilich nochmals "Klartext". Ein neues Feuerwehrauto mit Überbreite erfordere Fahrpraxis und Übungseifer. Nicht der Gerätewart brauche Fahrpraxis, sondern der jeweilige Fahrer der Einsatztruppe. Auch für die Atemschutztruppen sei ständiges Üben lebensnotwendig.

Zuletzt überreichte Krimbacher den Feuerwehrmännern Jakob Berger, Andreas Stöckle und Leonhard Mayr die Ehrenurkunde für 25 Jahre aktiven Dienst.

Aus der GZ vom 22.03.07

Erweiterung sichert die Zukunft

gv Gerätehaus der Wasserburger Feuerwehr wird vergrößert - Helfer absolvierten Fahrtraining

In Vertretung des ersten Vorsitzenden Lothar Böhm hat zweiter Vorsitzender Wolfgang Heine die Dienst- und Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wasserburg geleitet. Kommandant Helmut Maier berichtete davon, dass die 35 aktiven Feuerwehrdamen und -männer im vergangenen Jahr 17 Einsätze, 17 Pflichtübungen, Reparaturen am Löschfahrzeug und Instandhaltungsarbeiten am Gerätehaus absolvierten. Insgesamt kamen sie dabei auf 932 freiwillig geleistete Stunden.

In diesem Zusammenhang bedankte sich der Kommandant für die gute Zusammenarbeit bei der Feuerwehr Günzburg, besonders bei Stadtbrandinspektor Christian Eisele, beim zweiten Kommandanten Werner Kohler und Gerätewart Günter Schlögl. 2006 wurden auch Lehrgänge und Weiterbildungsmaßnahmen wie Truppmannausbildung, Atemschutzübungen im Brandcontainer bei der Firma Arkema, Leistungsabzeichen mit zwei Gruppen und ein Sicherheitstraining für Rettungsfahrzeuge bei der Fahrschule Eisenkolb absolviert. Gisela und Peter Eisenkolb hatten den Aktiven an zwei Samstagen ein Sicherheitstraining in Theorie und Praxis vermittelt. Großes Lob zollte Maier den beiden Jugendwarten Daniel Maier und Josef Feldengut und deren Mannschaft für die geleistete Arbeit.

Jugendarbeit groß geschrieben

Im Bericht von Daniel Maier konnte man erahnen, dass die Jugendarbeit im Verein groß geschrieben wird. Die Teilnahme am Wissenstest und der Jugendleistungsspange, die Fahrt zur Flughafenfeuerwehr nach Stuttgart, das Zeltlager am Niedersonthofener See und die Durchführung des Funkenfeuers waren neben verschiedenen anderen Themen die Höhepunkte der Jugendwehr. Mit Handschlag wurde das neue Mitglied Alexander Conrad in die Jugendriege aufgenommen.

Nicht zuletzt war es die rührige Arbeit der Jugend, die den Vorstand bewogen hat, das bestehende Gerätehaus zu modernisieren, um somit der Freiwilligen Feuerwehr Wasserburg eine Zukunft zu geben. Nachdem bei den Haushaltsplanungen der Stadt Günzburg der erste Bauabschnitt genehmigt wurde, sind Arbeiten wie den Bauplan erstellen bereits in vollem Gange. Nun gilt es, das Gerätehaus zu vergrößern und einen Jugend-Schulungsraum, mehrere Toiletten, die Entsorgung des Eternitdaches und den Einbau einer kostengünstigen Heizung einzuplanen.

Die Ehrengäste, Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, Feuerwehrreferent Ferdinand Munk und Kreisbrandmeister Albert Müller, zollten allesamt der engagierten Wehr für Einsätze aller Art großes Lob. Die Grußworte enthielten den allgemeinen Tenor, dass die Aktiven nicht nur für den Brandschutz zuständig seien, auch die immer öfter auftretenden Naturkatastrophen verlangten eine Reihe von Hilfeleistungen, für die der Feuerwehrmann von heute gerüstet sein müsse. Dies erfordere eine entsprechende gründliche Ausbildung.

Oberbürgermeister Jauernig übernahm zusammen mit Wolfgang Heine die Aufgabe, ein neues Ehrenmitglied auszuzeichnen und die Urkunde zu verleihen. Ausgezeichnet wurde Kurt Exler, der seit 50 Jahren Mitglied des Vereins und Träger des goldenen Feuerwehrkreuzes für 40 Jahre aktive Dienstzeit ist.

Aus der GZ vom 23.03.07

Wehren brennt vieles auf den Nägeln

gv Dienstversammlung der Kommandanten des Kreises in Leipheim - Neues Gesetz erhöht die Anforderungen

Viel Erfreuliches, aber auch etliche Probleme sprach Kreisbrandrat Robert Spiller bei der Dienstversammlung der Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Günzburg in der Güssenhalle in Leipheim an. Bei der Versammlung wurden auch mehrere verdiente Kommandanten ausgezeichnet.

In seinem Jahresrückblick wies Spiller darauf hin, dass die Feuerwehren auch 2006 ein arbeitsreiches Jahr zu absolvieren hatten. Insgesamt waren im Landkreis von den 115 Freiwilligen Wehren, sieben Werksfeuerwehren und zwei Betriebsfeuerwehren mit insgesamt 3931 Männern und 259 Frauen 1484 Einsätze zu bewältigen, davon 183 Brandeinsätze, 259 Sicherheitswachdienste und 934 Technische Hilfeleistungen. Hinzu kamen 108 Fehlalarmierungen. Die Zahl der eingesetzten Feuerwehrkräfte summierte sich bei diesen Einsätzen auf 12 540 Personen, bei 30 071 Einsatzstunden. Dass den Kommunen "ihre Feuerwehr" einiges wert ist, belegen die zahlreichen Großinvestitionen. Neue Gerätehäuser wurden in Deisenhausen, Niederraunau, Memmenhausen und Ziemetshausen eingeweiht, neue Fahrzeuge erhielten die Wehren in Gundremmingen, Landensberg, Offingen, Riedhausen, Günzburg, Denzingen, Oberegg, Rettenbach, Winterbach, Waldkirch und Breitenthal.

Großer Wert wurde auf die Aus-und Fortbildung der Aktiven gelegt. Insgesamt haben sich etwa 1000 Personen, zumeist in ihrer Freizeit, weitergebildet. Bei zwei großen überörtlichen Alarmübungen bewiesen Führungskräfte und Mannschaften ihre Leistungsfähigkeit. Kritik übte Spiller an der mangelnden Information der Feuerwehrspitze bei der Entscheidung über die neue Integrierte Leitstelle des BRK in Krumbach. Die Änderungen des Feuerwehrgesetzes, unter anderem die Festschreibung einer Mindest-Hilfsfrist von zehn Minuten, werde Probleme bereiten.

Auch die neue Führerscheinordnung stelle zahlreiche Wehren vor schier unlösbare Aufgaben. Konnte man mit dem "alten" Führerschein der Klasse drei noch Lösch-und Rettungsfahrzeuge bis 7,5 Tonnen fahren, gilt diese Führerscheinstufe jetzt nur bis 3,5 Tonnen. Bei mancher Wehr könnten dadurch die Fahrzeugführer knapp werden. Denn es könne nicht verlangt werden, so Spiller, dass Feuerwehrleute auf eigene Kosten auch noch einen neuen Führerschein machen. Letztendlich müsse die Kommune die Kosten der Fahrausbildung übernehmen.

Anerkennung ausgesprochen

Für ihr besonderes Engagement wurden von Landrat Hubert Hafner und Spiller zahlreiche Kommandanten mit der Inspektionsnadel in Silber geehrt: Ulrich Felber (Landensberg), Karlheinz Pfitzmayr (Thannhausen), Franz Mayer (Schellenbach), Helmut Miller (Münsterhausen) und der Vizekommandant der Feuerwehr Kissendorf, Anton Pohlack. Ottmar Sauter, seit 1984 Kommandant und damit einer der dienstältesten Wehrführer, erhielt die Inspektionsnadel in Gold.

gv Kreisjugendwart Willi Sauter (Ebershausen), zuständig für die Jugendfeuerwehren im Landkreis, erklärte, im Jugendverband gebe es 79 Jugendgruppen mit 621 Jungen und 165 Mädchen. 2006 kam in Harthausen eine neue Jugendgruppe hinzu. Landrat Hubert Hafner hob hervor, dass den Wehren die Arbeit nicht ausgehe. Im Gegenteil: die Einsätze erforderten immer wieder höchstes Engagement und schnelle, oft auch lebensrettende Entscheidungen. Dem Dank an die Wehren schloss sich der Leipheimer Bürgermeister Christian Konrad an.

Im Rahmen der anschließenden Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) Günzburg erläuterte Kreisbrandrat Spiller als Verbandsvorsitzender die zahlreichen Aktivitäten des KFV im abgelaufenen Berichtsjahr. Schlechte Nachrichten hatte der Verbandskassierer parat: Die Ausgaben überstiegen die Einnahmen deutlich. Zwar würden insgesamt noch immer schwarze Zahlen geschrieben, aber das Guthaben werde kleiner.

Der langjährige Regierungsamtsrat beim Landratsamt Günzburg, Walter Brachtel, der vor seinem Ruhestand Sachgebietsleiter für den Brand- und Katastrophenschutz war, wurde in Abwesenheit durch den KFV mit der Ehrennadel in Silber und einer Urkunde für sein außerordentliches Engagement und sein kameradschaftliches Wesen ausgezeichnet.

Aus der GZ vom 30.03.2007

41 Menschenleben gerettet

gv 67 ehrenamtlich Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Günzburg hatten 2006 einiges zu leisten

Mit 505 Einsätzen haben die Günzburger Feuerwehren im vergangenen Jahr mehr als ein Drittel aller Feuerwehreinsätze des gesamten Landkreises bewältigt. Wie Stadtbrandinspektor Christian Eisele bei der Dienst- und Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Günzburg berichtete, konnten durch umsichtige und schnelle Hilfe 41 Menschenleben gerettet werden. Bei sieben Personen war der Tod schneller.

Annähernd 80 Besucher waren zur Dienst-und Mitgliederversammlung der Günzburger Stützpunkt-Feuerwehr ins Gasthaus "Goldener Löwe" nach Denzingen gekommen. Kommandant und Stadtbrandinspektor Christian Eisele sowie Oberbürgermeister und Vereinsvorsitzender Gerhard Jauernig begrüßten unter anderem auch den Leiter der örtlichen Polizeiinspektion, Ernst Maguhn, und den Chef der Autobahnpolizei, Jürgen Schweizer, sowie Kreisbrandrat Robert Spiller.

Die 67 Aktiven der Wehr wurden 2006 (in Klammern Vergleichszahlen der Jahre 2005 und 2004) zu 377 (324, 345) Einsätzen gerufen, wovon 328 (286, 271) das Stadtgebiet und 27 (13,18) die A 8 betrafen. Die restlichen Einsätze beziehen sich auf "Amtshilfe" innerhalb und außerhalb des Landkreises. Für diese Einsätze mussten 9051 (7863, 7622) größtenteils ehrenamtliche Stunden aufgebracht werden. Bei den Einsatzarten liegen die so genannten Technischen Hilfeleistungen mit 233 an der Spitze, gefolgt von Sicherheitswachen mit 101, Bränden mit 31 und Fehlalarmen mit 12. Die Nachalarmierungsstelle, die nach der Alarmierung durch die Polizei den weiteren Einsatz koordiniert, musste 34 Mal insgesamt 49 Stunden besetzt werden. Hinzu kommen 94 Einsätze der sieben Stadtteilwehren und zwei der Werksfeuerwehren Günzburgs.

Herausragende Einsätze waren im vergangenen Jahr unter anderem im Februar ein Unfall auf der BAB A8 bei dem fünf Schwerverletzte geborgen werden mussten und ein sieben Monate altes Kind den Tod fand. Bei den starken Schneefällen Anfang März wurde stundenlang dazu beigetragen, dass auf der Autobahn kein Verkehrskollaps eintrat. Zahlreiche Flachdächer wurden vorsorglich von den beachtlichen Schneemassen geräumt. Im April wurde nach einem Wasserrohrbruch auf dem Volksfestplatz eine Notversorgung für den Zirkus Krone installiert, um dessen Tiere mit Trinkwasser zu versorgen. Über die vielen weiteren großen und kleineren Einsätze - Evakuierung des Mercure-Hotels nach Brand eines Friseursalons, Bombenfund auf dem Gelände der ehemaligen Tierzuchthalle usw. - hat die GZ regelmäßig berichtet.

Die Aus- und Weiterbildung beanspruchte ebenfalls viel Zeit. Neben zahlreichen Übungen wurden auch Spezialübungen, so zum Beispiel im Verbund mit der Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Augsburg, am Turm im Legoland Bergungen durchgeführt. Bei zwei Großübungen auf der Donau und im Mühlwegtunnel in Günzburg wurde das Zusammenspiel mit zahlreichen weiteren Hilfs-und Rettungsorganisationen geprobt.

Größere Ersatzbeschaffungen waren ein Mehrzweckfahrzeug, im Austausch gegen ein Pulverlöschfahrzeug, Baujahr 1980, und der Atemschutz-Prüfstand, der nach 31 Jahren Verwendung nicht mehr den gesetzlichen Vorschriften entsprach. Die Hallentore wurden durch neue Tore ersetzt.

Als aktives Mitglied traten Stefanie Kiralj, Daniel Baumeister und Michael Spiegler in die Wehr ein, berichtete Eisele. Für zehnjährige Dienstzeit wurden Sven Megyes, Martin Müller und Christoph Weber ausgezeichnet. 30 Jahre gehört zwischenzeitlich Georg Schmid der Günzburger Wehr an. Zum Oberfeuerwehrmann wurden Thomas Hartner und Benjamin Mader befördert, die Abzeichen eines Hauptfeuerwehrmannes trägt zukünftig Sven Megyes. Der Kommandant an die Adresse aller Aktiven: "Auf das was ihr geleistet habt, könnt ihr stolz sein: Ihr seid eine tolle Truppe!"

Sven Megyes, für die Jugendarbeit zuständig, vermeldete, dass im Laufe des vergangenen Jahres die Jugendlichen Brigitte Varga, Tobias Klassen, Maximilian Snukat und Torsten Baumgartner in die Jugendgruppe der Feuerwehr Günzburg eintraten, sodass zum Jahresende die Jugendfeuerwehr aus einem Mädchen und 20 Buben bestand.

Kassenwart Achim Senser wurde für seine penibel geführte Kassenführung einstimmig entlastet. Als kleiner Wermutstropfen wertete Senser, dass 2006 die Aufwendungen geringfügig die Einnahmen überstiegen, was wohl mit den Investitionen für das 150-jährige Jubiläum zusammenhing. Trotz allem sei aber die Vermögenslage der Wehr sehr zufriedenstellend. Die beiden Kassenprüfer wurden für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt.

Vorsitzender OB Jauernig äußerte sich sehr positiv über die Leistungsfähigkeit und die stete Einsatzbereitschaft der Helfer zu jeder Tages- und Nachtzeit. Das seien Gründe, warum die Stadt die Wünsche der Aktiven bei Beschaffungen - so weit möglich und finanziell vertretbar - erfülle, wenn auch so mancher Bürger oder Kommunalpolitiker die Bedeutung der Feuerwehr und so manche hohe Investitionen im Feuerlöschwesen kritisch hinterfrage. Kreisbrandrat Robert Spiller verteilte ebenfalls Lorbeeren für die Günzburger Wehr. Gleichzeitig bekräftigte er auch die Bestandsgarantie für alle Wehren. Die beiden Polizei-Vertreter Maguhn und Schweizer lobten die hervorragende Zusammenarbeit ihrer Beamten mit den Feuerwehrkräften. Es sei professionell, wobei man das Zwischenmenschliche nie aus den Augen verliere.

Aus der GZ vom 02.04.07